Der Speibenkäs - auf der Suche nach Wegen von 1864
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Untere Querung vom Speibenkäs zum Speibenkäsgraben

Hierher gelangt man vom unteren Aufstieg vor dem Speibenkäs.

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Es geht der 1 nach, also links hinauf.

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Man muss etwas unangenehm weglos den Hang hinauf, das Ziel sind die zwei Laubbäume. Neben dem rechten verläuft waagerecht ein undeutlicher Pfad (der ursprünglich mal nach rechts weiter ging zum Aufstieg durch den Speibenkäs. Man kann ihn noch eine Weile verfolgen, aber es ist schon nach kurzer Zeit mehr ein Wunschdenken als ein echter Pfad...), der nach dem Baum im Hintergrund deutlicher wird. Es müsste hier auch eine direktere Verbindung zur der Lichtung (mit der Zugspitz-Aussicht) geben, aber die konnte ich nicht finden.

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Ab hier ist der Pfad deutlicher zu erkennen. Er bleibt mehr oder weniger auf derselben Höhe, macht im linken Bild hinten eine Kurve nach rechts, quert danach im rechten Bild einen kleinen Graben und verschwindet dann auf dem Grashang im Hintergrund zwischen den Bäumen.

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Hinter diesen Bäumen hat man diesen Blick in den offenen Grashang. Der Pfad müsste laut Karte waagerecht weitergehen, den nächsten Einschnitt durchqueren und schließlich im Speibenkäsgraben herauskommen. Leider scheint dieser Abschnitt nicht mehr zu existieren, ich habe fast eine Stunde lang danach gesucht und musste dann mit einer weglosen Route weiter unten zum zum Speibenkäsgraben "entwerfen".

Umso überraschender war es, dass der Abzweig nach oben exakt an der Stelle existiert, an der er 1890 eingezeichnet wurde. Zu erkennen ist das aber erst, wenn man hinten an dem umgestürzten Baum steht, hinter dem der felsige Einschnitt zu sehen ist, und zurückblickt. In Natura war die Stufe im Hang im März und April viel besser zu sehen als auf dem Foto. Im Mai im grünen Gras war davon so gut wie nichts mehr zu entdecken.

Rechts hoch geht es zur oberen Querung und zum Schürpfeneck.

Der Pfad ist auf diesem Abschnitt leider nicht mehr vorhanden, da er als erstes oben durch einen Felseinschnitt führen müsste und dort wohl verwaschen wurde. Es geht aber weglos recht gut unter Ausnutzung der natürlichen Geländestufen hinüber. Allerdings muss man öfters im stark geneigten Hang laufen, und da kippeln die Füße schon gewaltig.

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Eigentlich müsste der Pfad laut Karte unter dem liegenden Baumstamm hindurch auf gleicher Höhe weiterlaufen und sich leicht nach rechts wenden. Da gibt's auch noch ein paar Meter eine Spur, man kommt sogar noch etwas ausgesetzt an der Felsnase vorbei, die sich da zeigt, aber dahinter wird der Hang im Einschnitt unglaublich steil und es war keinerlei Spur mehr zu erkennen. Also steigt man besser zwei Meter unterhalb des toten Baums vorbei und gleich rechts oberhalb des Baumstumpfs...

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...in den Grashang hinein. Da gibt es keine wirklich Stufe, aber genug Grasbüschel, um einigermäßen gut zu treten. Aber man muss schon aufpassen, nicht nach links umzuknicken. Es geht vor bis fast zur Kante und dann links hinunter, aber es lohnt sich unbedingt oberhalb des Baums nochmal bis an den Rand zu gehen und einen Blick in den Einschnitt zu werfen. Nach der alten Karte war nicht ganz klar, wo der Pfad verlaufen sollte. Am ehesten von da, wo ich stehe und dann unter der Felsstufe entlang, auch wenn ich bei der Abzweigung die obere Möglichkeit für naheliegender hielt. Aber dort war ja wie gesagt auch nichts zu finden. Schade, denn der alte Verlauf führte sicherlich sehr schön durch die Felsen.

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Stattdessen geht's nun parallel zum Einschnitt nach unten und unterhalb der letzten Felsen vorbei. Der Hang ist sehr steil, man kann versuchen, ein paar Serpentinen einzubauen. Stöcke helfen hier sicherlich. Weiter unten muss man nach rechts auf den kleinen Buckel hinaus...

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...und auf den toten Baum zu steigen. Zwischen Baum und den beiden Baumstümpfen beginnt ein Wildwechsel nach rechts hinunter, den ich erst bei der Zurück-Querung entdeckt habe :-) Man erkennt ihn auch unten zwischen den kleinen Fichten.

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Aus dem Graben heraus gibt es leider keinen Spur mehr. Ich fand es hier am einfachsten, weiter oben ist es zu steil, weiter unten zu viel Bruchholz.

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Der hintere Baumstämm lässt sich fast nicht übersteigen, weil es darunter hohl ist. Also bin ich rechts hinauf, dann wieder ein bisschen hinunter und nach rechts..

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Dann muss man ein bisschen nach unten "zielen", damit man links an dem kleinen Felsen vorbeisteigt. Dort ist es in diesem stellenweise wirklich steilen Hang für die Füße noch am angenehmsten.

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Im rechten Foto erkennt man am linken Rand schon den direkten Zustiegspfad zum Speibenkäsgraben, über den man ohne den kleinen Umweg durch den unteren Speibenkäs heraufkommt. Und ja, ich weiß, wenn man von dort nach rechts in den Hang schaut, sieht man da eine Pfadspur abzweigen. Aber die führt nach wenigen Metern nach unten und verläuft sich, das ist leider nicht der alte Weg... Der müsste vielmehr hier irgendwo von rechts oben wieder herunterkommen.

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Ein kleiner, im rechten Bild verdeckter Graben muss noch durchquert werden, dann gelangt man auf den richtigen Pfad. Der ist jetzt sehr deutlich und wird (im Vergleich zu den restlichen Wegen im Speibenkäs) wohl relativ oft begangen.

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Man stößt auf den Aufstiegspfad im Speibenkäsgraben.
 

Frank Steiner (Email)

Last modified: Thu Jan 29 14:19:42 CET 2015

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