Bergwandern mit Kindern in den Alpen im Allgäu: Reichenbachtobel und Gaisalpseen

wir
Reichenbachtobel und Gaisalpseen
August 2011
Ausgangspunkt:Kostenpflichtiger Parkplatz (2,50 Euro für ein Tagesticket) in Reichenbach bei Oberstdorf, ca. 2 Stunden Autofahrt vom Südwesten Münchens
Wanderkarte des Bayerischen Vermessungsamts mit Wegverlauf. Per Klick auf eine Linie öffnet man die Beschreibung inkl. Längenangabe und kann sich auch ein Höhenprofil anzeigen lassen.
Google-Map
KML-File
Der Streckenverlauf und die Positionsmarken sind freihändig eingezeichnet. Mit Hilfe von Karten und der Fotos versuche ich aber, den Weg so genau wie möglich nachzuvollziehen, so dass die Längenangaben im Großen und Ganzen stimmen sollten. Manchmal gibt es Abweichungen zwischen den Koordinaten in Google und beim Vermessungsamt, so dass die Linien und Marken auf der Vermessungsamtskarte ein kleines bisschen daneben liegen können.
Länge: 7½ km und 650 hm ohne den oberen See, 9½ km mit 920 hm mit ihm. Der Abstecher beim unteren See auf die andere Seite zu unsere Badestelle und wieder zurück beträgt zusätzliche 700 m. Da wir zweimal baden waren, sind wir also ca. 11 km gelaufen.
Unsere Zeit:9 Stunden inkl. 2 Badepausen. Bei den Etappenzeiten (ohne Pausenzeiten zwischen den Etappen) sieht man, dass aufgrund der Wegbeschaffenheit der Abstieg nicht viel schneller ging als der Aufstieg:
  • Parkplatz bis Tobelende: 1 Stunde
  • Tobelende bis unterer See inkl. Rast: 2 Stunden
  • Unterer bis oberer See: 1 Stunde
  • Abstieg zum unteren See: 45 Minuten
  • Abstieg vom unteren See bis zum Tobelende: 1½ Stunden
  • Vom Tobelende über die Straße bis zum Parkplatz: 35 Minuten
Alter unserer Kinder: 6¼ und 8¼ Jahre
Schwierigkeit: Die Kinder sollten für diese Tour schon ein bisschen Bergerfahrung haben und Trittsicherheit aufweisen. Der Tobel ist anfangs einfach zu laufen, dann geht's ein paar Minuten über Steinstufen, kleine Felsbrocken und Steighilfen. Wenn die Kinder hier Unsicherheiten zeigen, sollte man nicht bis zum See weitergehen.
Der Weg bis zum unteren See wird mit zunehmender Höhe schwieriger und ist stellenweise durch Geröll und den Weg entlangfließendes Wasser etwas rutschig. Es gibt einige Felsstellen, die man mit Stahlseilen und Steighilfen überwindet. 2-3 davon sind ein klein bisschen ausgesetzt, bei zweien überquert man zudem noch einen Bach, so dass der Untergrund glitschig sein kann. Richtige Wanderschuhe mit guten Profilsohlen sind hier auch für die Felskraxeleien ein absolutes Muss, von Turnschuhen rate ich dringend ab! Die Kinder mussten ab und zu an die Hand, vor allem bei den Bachüberquerungen. Die seilversicherten Stellen sind aber immer so kurz, dass eine Ansicherungsausrüstung nicht wirklich lohnt.
Der weitere Weg zum oberen See ist weniger ausgesetzt und gefährlich, aber felsiger und steiler, nur hin und wieder auf dem Geröll etwas rutschig. Es gibt hier keinerlei Schatten mehr, so dass man mächtig ins Schwitzen gerät. Dieser Aufstieg ist nur ca. 1 km lang, hat aber nochmal 270 hm.
Der Abstieg ist fast anstrengender als der Aufstieg, da man an vielen Stellen auf den kleinen und großen Kieseln leicht ins Rutschen gerät. Man muss die ganze Zeit sehr konzentriert gehen. Ariane und Florian haben sich trotzdem je einmal auf den Hintern gesetzt.
Das richtige Wetter für diese Wanderung zu finden ist schwer: unter 30 Grad muss man schon seeeehr abgehärtet sein, um in den eiskalten See zu springen! Andererseits muss man sehr viel Wasser mitschleppen, wenn man bei Sommerhitze in der prallen Sonne den Aufstieg zum oberen See auch noch schaffen will. Vor allem die ¼ Stunde jeweils vor und nach dem unteren Sees kamen wir mächtig ins Schwitzen. Auf halber Höhe zum oberen See merkte man dann endlich die Höhe und die Luft wurde kühler.
Bitte beachtet die Gefahrenhinweise.
Attraktivität: Insgesamt eine sehr schöne Wanderung! Der Reichenbachtobel ist allerdings nicht so der Brüller, gerade im Vergleich mit unseren bisherigen Klammtouren. Die Kinder waren schon am Jammern, dass der Weg so langweilig sei, weil er lange geteert und danach breit geschottert ist. Erst im hinteren Teil kommen spannende Treppen, Kraxeleinlagen und ein größerer Wasserfall, aber dann ist der Tobel auch direkt schon wieder zu Ende.
Der weitere Weg zum unteren See ist dafür nach der unteren Richteralpe umso schöner. Anfangs verläuft er durch Wiesen und Wald, später durch lockere Vegetation mit Bäumen und Büschen, vielen wirklich schönen Bachläufen, die den Weg überqueren und sich in die Tiefe stürzen, und immer wieder tollen Ausblicken. Die seilversicherten Bachüberquerungen und kleinen Kletterstellen machen das Ganze vor allem für die Kinder spannend und attraktiv. Der See ist wunderbar zum stundenlangen faulen Herumliegen und Schwimmen geeignet, aber selbst im Hochsommer eiskalt! Auf den Fotos kann man es zwar nicht erkennen, aber es war im Tobel und auf dem Weg zum See unglaublich viel los (an einem Montag!), vermutlich wegen der Ferien, da auch einige nördliche Bundesländer auf dem Parkplatz zu finden waren. Am See hat sich das allerdings gut zerstreut.
Der obere See ist kein unbedingtes Muss-Ziel (für uns war's vor allem in Vorbereitung auf andere Touren ein Test, ob wir bei heißem Wetter 900 hm schaffen), aber er lohnt sich, wenn man den Massen entfliehen will. Oben kann zwar nicht baden, aber vor einer beeindruckenden Bergkulisse nur in Gesellschaft von ein paar Kühen und Ziegen im Felschatten liegen und die Ruhe genießen (abgesehen von den Kuhglocken, die da oben aber wirklich schön klingen). Wir waren hier ganz allein und es war wirklich toll!
Auf dem Rückweg haben wir statt des Reichenbachtobels die Straße gewählt. Die ist zwar langweilig, aber es war wirklich erholsam, mal nicht schauen zu müssen, wo man den Fuß hinsetzt. Selbst die Kinder wollten lieber über die Straße zurück. O-Ton Florian: "Da kann ich mal wieder rennen!"
Tip: Wir wollten möglichst schnell zu Abend essen, weil es schon spät war. In Reichenbach fanden wir ein kleines Hinweisschild zum Moorstüble beim Freibad. Das klang dem Aushang nach eher so nach billigem Imbiss, den man neben das Schwimmbad geklatscht hat, aber weit gefehlt! Es gab zwar nicht so viel Auswahl, aber das Essen war richtig lecker und wir saßen draußen urgemütlich unter alten Bäumen und hatten einen wunderschönen Blick auf die zurückgelegte Wanderung, während im Vordergrund die Kinder durch das Moorbecken wateten. Der Weg zum Moorstüble ist in der Google Map eingezeichnet, definitiv empfehlenswert!

Und noch die Links zur Unteren Richteralpe und zum Gasthof Gaisalpe.
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Der Parkplatz ist mit 2,50 Euro für ein Tagesticket durchaus preiswert. Das kostet in München eine Stunde :-) Man geht erstmal die Straße, die zum Parkplatz geführt hat, zu Fuß weiter. Nach 150 m kann man rechts runter zum ersten kleinen Wasserfall steigen, und das ist der einzige auf der ganzen Wanderung, dem man wirklich nahe kommt.

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Es geht noch etwa 300 m über die asphaltierte Straße weiter, bis man dann links weiter dem Bach folgt. Obwohl wir auf dem Rückweg die Straße gelaufen sind, haben wir die Abzweigung durch eine Abkürzung umgangen.

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Die 500 m nach der Abzweigung sind leider langweiliger, als sie auf den Bildern aussehen. Man kommt nur selten nah an den Bach, wo man spielen und rumklettern könnte, und der Weg war zum großen Teil breit und matschig und unangenehm zu laufen. Es sah aus, als sei da kürzlich ein Bagger durchgefahren.

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Wenn man schon denkt "Mann, ist das doof hier", beginnt der spannende Teil :-) Hier kann man die Trittsicherheit für den Aufstieg zum unteren Gaisalpsee testen.

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In dem kleinen Häuschen wird mit dem Wasser, das durch das Rohr angesaust kommt, vermutlich der Strom für die Untere Richteralpe und den Gaisalp-Gasthof erzeugt. Zumindest geht ein Kabelrohr nach links oben in diese Richtung.

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Nach dem Generatorhäuschen geht der Weg noch einmal in ein paar Kurven nach oben und dann ist der Tobel auch schon wieder zu Ende.

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Bis zur unteren Richteralpe (links hinten im Bild) muss man noch 10 Minuten über langweilige Wege, aber an der Abzweigung am hinteren Pfeil kann man nochmal schön im Bach und am Rohr unter dem rechten Weg spielen. Außerdem entschädigt einen ab hier die schöne Aussicht. Bei der Richteralpe hat man das erste Mal einen Blick auf den Wasserfall aus dem unteren Gaisalpsee.

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In der Unteren Richteralpe gibt es Kaffee und lecker klingenden Kuchen. Man kann den Weg weitergehen oder über einen Wiesenpfad abkürzen, was wir getan haben. Auf dem Rückweg sind wir den breiten Weg gegangen, um die Füße ein bisschen zu entlasten.

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Im folgenden Waldstück war der Weg an einer Stelle weggespült. Hier musste man wirklich aufpassen, dass man nicht selbst runter in den Bach rutscht.

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Nach 200 m Almwiesen und einem letzten kurzen Waldstück beginnt der spannende Teil des Wegs :-)

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Die erste Bachüberquerung. Fast kein Wasser und daher einfach zu überqueren, aber auf dem rechten und dem Rückblick im nächsten Bild unten sieht man, dass man wirklich am Seil laufen sollte, denn daneben bricht der Weg recht schnell ab. Damit man auf den Felsen nicht umknickt und im Wasser nicht rutscht, sollte man unbedingt richtige Wanderschuhe mit guten Sohlen anhaben.

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Links der Rückblick. Rechts ist einer der zahlreichen kleinen Wasserläufe zu sehen, die den Weg überquerten, ihn an einer Stelle aber auch auf einer Länge von mehreren Metern unter Wasser setzten.

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An den Kraxelstellen hatten die Kinder natürlich am meisten Spaß. Rauf konnten sie die alleine überwinden, runter brauchte Florian ab und zu ein bisschen Hilfestellung.

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Die zweite Bachüberquerung. Hier mussten die Kinder beide an die Hand. Der Hinweg ist mit den Steighilfen und dem Seil (links im linken Bild) schon nicht ganz ohne, hier sollte man nicht daneben treten. Die Bachüberquerung selbst ist die unangenehmste Stelle des Aufstiegs, denn das Seil hört genau in der Mitte des Bachs auf, wenn man durchs Wasser muss (im nächsten Bild zu sehen). Die Kinder kann man solange an der Hand halten, bis sie das andere Seil erreicht haben, aber man selbst muss einen Schritt ohne Seil ins Wasser machen. Gott sei Dank waren aber die Felsen nicht glitschig, trotzdem hab ich mich hier beide Male ein klein bisschen unwohl gefühlt. Sollte man im Wasser ausrutschen, schlittert man ziemlich weit Richtung Tal.

Ganz unten gibt's nochmal ein paar Fotos von den schwierigen Stellen beim Abstieg.

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Noch eine nicht so einfache Stelle. Links im Bild der Weg vor dem Felsen, den man rechts sieht. Dieser Weg ist nach unten auf dem Geröll ziemlich rutschig, da muss man wirklich aufpassen! Florian ist hier einmal weggerutscht und hat sich auf den Hosenboden gesetzt. Und im nächsten Bild...

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... der Weg um den Felsen herum im Rückblick (Foto vom Rückweg). Dieses Stück ist rauf wie runter auf dem sandig-steinigen Untergrund ziemlich rutschig und in der Kehre auch durchaus steil. Dafür ist die Bachüberquerung problemlos :-) Hier mussten wir uns anhören, dass so eine Strecke ja wohl nichts für Kinder sei, weil ich auf dem Hinweg Florian von hinten etwas hochgeschoben habe, da er in der Kehre trotz seiner Wanderschuhe ein bisschen ins Rutschen kam. Dadurch haben wir den Gegenverkehr etwas aufgehalten, und das wurde offenbar als Zumutung empfunden :-/

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Sehr bald nach dem Felsen (ich glaube sogar direkt in der nächsten Linkskurve, bin mir aber nicht sicher) kann man vor bzw. zwischen ein paar Bäumen, die in der Kurve stehen, den Weg nach schräg rechts hinten auf einem winzigen Trampelpfad verlassen. Ich glaube, ich stehe auf dem linken Foto an der Stelle und schaue zurück Richtung Felsen, leider hab ich kein Foto vom Trampelpfad. Über den erreicht man die einzige Stelle auf dem ganzen Aufstieg, wo man einen schönen Blick auf den Bachverlauf unterhalb des Sees hat (rechtes Foto). Aber Achtung: Das ist kein gesicherter Aussichtspunkt! Man muss rechtzeitig vor dem Abgrund stehenbleiben! Besser erstmal alleine vorgehen und dann die Kinder an der Hand mitnehmen, falls die auch schauen wollen.

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Es gibt jetzt keine weiteren Bachüberquerungen mehr, man läuft nur mehrmals an den Bach heran, der an dem Felsen mit dem rutschigen Weg vorbeiplätschert, und hat jedesmal einen schönen Blick darauf.

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Kurz vor dem See wird es nochmal felsiger, und obwohl es hier mit den Bäumen und Büschen neben dem Weg nicht so wild aussieht, geht's dort steil nach unten, das sieht man auf dem rechten Foto. Hier sollte man also auf den Felsen lieber nicht stolpern.

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Das ist schon wieder die nächste Kletterstelle :-) Von hier hat man dann den schönen Blick auf den unteren Gaisalpsee. Wenn man sich vor der Kuppe nochmal umdreht, sieht man die Untere Richteralpe, an der wir vorher vorbeigekommen sind, das mittlere Haus mit dem roten Dach. Das hintere ist der Gasthof Gaisalpe.

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Im vorderen Bereich war es recht voll am Seeufer, daher sind wir auf die gegenüberliegende Seite gegangen und haben uns im Halbschatten des Baums im rechten Foto niedergelassen. Da waren wir ganz alleine.

Von hier aus kann man sich gut überlegen, ob man noch weiter hoch will. Im rechten Foto sieht man nämlich rechts oberhalb der kleinen Hütte die Kuppe (Pfeil), hinter der der obere See liegt. Und auf dem nächsten Bild erkennt man gut den Weg nach rechts oben.

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Der Anfang des Wegs zum oberen See. In der Vergrößerung kann man den gesamten Wegverlauf sehen.

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Recht bald kommt diese etwas ausgesetzte Stelle ohne Sicherungsseil. Hier musste Florian an die Hand. Danach bleibt's zwar felsig und stellenweise auf gerölligem Untergrund rutschig, aber der Weg kommt nicht mehr nah an den Abgrund heran und ist einfacher und ungefährlicher als der bisherige Aufstieg. Dafür ist es steiler und es gibt hier keinen Schatten mehr, wodurch dieser Abschnitt bei der Hitze enorm anstrengend war. Wir haben bestimmt 1/4 unserer gesamten Trinkwasservorräte für den einen Kilometer vom unteren zum oberen See verbraucht.

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Man läuft an der Hütte vorbei, aber es gibt einen Abzweig mit einem Hinweisschild auf frische Kuhmilch :-) Das wollten wir beim Abstieg eigentlich noch versuchen, aber dann war's schon recht spät und wir wollten rechtzeitig wieder unten ankommen. Oberhalb der Hütte setzte endlich ein etwas kühlender Wind ein.

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Die Ruinen einer ehemaligen Almhütte sehen zwar wie ein toller Spielplatz aus, aber es ist alles voller hoher Brennnesseln :-( Darüber der Entschenkopf. Im rechten Bild kann man in der Vergrößerung den Pfad aufs Rubihorn erkennen. Beides noch zu hoch und weit für uns.

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Wenn man die Wegweiser sieht, hat man's geschafft. Merkwürdigerweise findet sich hier kein Hinweis nach rechts zum Rubihorn, obwohl es da einen in den Wanderkarten verzeichneten Weg gibt und von dort auch 3 Wanderer herunterkamen. Auch dass man links zum Entschenkopf kann, scheint man geheim halten zu wollen...

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Wir haben uns im Schatten des kleinen Felsen niedergelassen, da kann man schön sitzen. Zum Baden lädt der See leider nicht ein. Auf dem gegenüberliegenden Hang kann man mit guten Augen bis in recht große Höhe winzige Kühe entdecken. Hier war es in der beeindruckenden Kulisse so wunderschön und (trotz Kuhglockengebimmel) friedlich, dass wir alle fast eingenickt wären :-) Der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt.

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Links der Entschenkopf. In der Vergrößerung erkennt man die Wanderer, die wir auf ihrem Weg auf dem Grat als kleine rote Punkte verfolgen konnten (und die uns dann beim Abstieg noch überholt haben).

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Die paar Kühe waren nicht zu übersehen, aber die Ziegen haben wir erst nach einiger Zeit entdeckt, als mal eine von ihnen ein bisschen herumlief.

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Von der Kuppe, hinter der der obere See liegt, hat man nicht nur einen schönen Blick auf Reichenbach (vorne) und Fischen, sondern auch eine lustige optische Täuschung: Von der richtigen Stelle sieht es wirklich so aus, als liege die Hütte direkt am See.

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Ja, die Kinder waren auf dem Rückweg tatsächlich noch ein zweites Mal schwimmen :-) Obwohl's da schon viel kühler war.

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Hier nochmal die Bachüberquerung, bei der das Seil in der Mitte aufhört. Man erkennt aus der Richtung besser, wie steil es hier runtergeht.

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Für den Rückweg haben wir insbesondere auch auf Wunsch der Kinder die Straße und nicht den Weg durch den Reichenbachtobel (rechts unten im linken Bild) gewählt. Es war einfach angenehm, mal wieder normal zu laufen, nachdem wir bis hierher beim Abstieg ständig schauen mussten, wo wir hintreten. Man hat bei der Kapelle nochmal einen tollen Blick auf den Wasserfall vom unteren See und auf die Kuppe vor dem oberen See.

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Die Straße zieht sich dann doch ziemlich lang. Aber nach der Rechtskurve im rechten Bild hinten geht links direkt vor dem Waldrand ein kleiner Pfad zu ein paar Aussichtsbänken ab (leider hab ich da kein Foto gemacht). Den kann man reingehen und läuft an einem Wiesenhang entlang bis zu dem Gatter im nächsten Bild. Der Pfad dahinter führt einen wieder auf die Straße, aber so hat man wenigstens ein bisschen Abwechslung reingebracht. Es dauert jetzt noch 5 Minuten bis zum Auto. Man kann von hier aus auch den Besler sehen, auf dem wir 2012 waren, der kleine Zacken ist ziemlich gut erkennbar.

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Frank Steiner (Email)

Last modified: Tue Apr 3 14:54:53 CEST 2018

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Das Hintergrundbild stammt von http://www.grsites.com.

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