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Die Tochter des Kaiser soll vermählt und die Kaiserkrone ihrem Bräutigam weiter gegeben werden. Es beginnt das Spiel um die

Kaiserkrönung

Ein Brettspiel für mindestens 3 Personen. Um es zu erlernen kann es in mehreren Erweiterungen gespielt werden.

Manches Spiel kann kurz, andere über Stunden viel Spaß bereiten.
Der Kaiser beabsichtigt, abzudanken und ruft die Burgherren zu sich. Der schnellste König soll dann die Regentschaft übernehmen. Dazu ist nicht nur Glück, sondern auch taktisches Geschick nötig, um mit Hilfe seiner Ritter so manchen Gegner und Blockaden aus dem Weg zu räumen.
Könige machen sich nicht die Hände schmutzig. Wenn sie sich oder einen fremden Ritter begegnen, versuchen diese durch Verträge ihren Vorteil zu nützen. Als König besiegt man natürlich auch den Ritter, wenn es von Vorteil ist.
Intrigen gestattet der Kaiser nicht. Deshalb wird nur ein König ohne Vertragsbindung in den Kaisersaal gelassen. Nur die Ritter kämpfen untereinander oder versuchen einen König zu schlagen.
Es gibt aber auch 6 unerwartete Ereignisse, welche Vor- oder auch Nachteile mit sich bringen können.
Im Verlauf um die Kaiserkrönung wird vor dem Ziel so manch König zurück in seine Burg befördert, kann aber, wenn die Spieler nicht aufpassen, in 2 Zügen schon wieder oben mitmischen. Taktik und Glück werden den Gewinner auszeichnen, und dabei kann Klein ganz gut auch die Großen schlagen.
Viel Spaß!
Kostenfrei stelle ich Spielbrett und Spielregeln zum Ausdrucken zur Verfügung. Mein Copyright verhindert nur die professionelle Vervielfältigung gegen Bezahlung. Rückfragen: alfred.vogler@acht-seligkeiten.de
Zubehör
Benötigt werden neben dem Ausdruck vom Spielfeld noch
  • 4x4 Kegel in den Farben rot; gelb; grün und blau z.B. von einem Mensch ärgere Dich oder einem Malefitz Spiel.
  • Dann noch 4 Könige.
  • 8 Barrikadensteine (z.B. Malefitz-Steine)
  • 4 unteschiedliche Wappen, das können z.B. 4 Münzen sein oder einfach farbige kleine Zettel.
  • Tipp: Von einem Schach kann man die 4 Läufer oder die Damen und Könige nehmen, mit farbigem Geschenkband oder Wollfaden markieren. Die Bauern vom Schach sind die Barrikadensteine. 4 Türme ebenfalls farbig markieren als Wappen.
Das Spielfeld und die Burgen auf Karton aufkleben und dann kann es los gehen.
Das Spielbrett
Eine große Version für Leute mit A3-Drucker und 4 Teile (links oben, rechts oben, links unten, rechts unten) für alle anderen. Daneben benötigt man für jeden Spieler einen etwas pPostkarten-großen Ausdruck seiner Burg.
Die Spielregeln
Spielregeln als PDF. Zum besseren Verständnis gibt es hier das Spielfeld mit Erklärungen, damit man leichter versteht, was die einzelnen Punkte bdeuten. Genauso für die Burgen der Spieler.
Das Grundspiel
Das Spiel besteht aus dem Kaiserberg mit den Barrikaden und je einer Burg für jeden Spieler. Aufgestellt wird der König innerhalb der Burg (Platz K), die Ritter auf den linken Plätzen 1;2;3; und ein Ritter sitzt im Verlies auf dem Spielfeld (Bild Startaufstellung).
Die Ninja-Tunnel Eingänge und die Tunnelausgänge sind mit Barrikaden belegt.
Ist ein Spielzug nicht möglich, verfällt er und der nächste Spieler ist an der Reihe.
Ritter gelangen von ihrer Burg durch Tunnel an zwei beliebig wählbare Eingänge in den Kaiserberg, um den Weg für ihren König von Barrikaden zu befreien, gegnerische Ritter zu schlagen oder sogar den gegnerischen König wieder in seine Burg zu werfen.
Könige gelangen von ihrer Burg mit einem Schritt über den orangen Weg in den Kaiserberg. Ist der Weg dort durch eine Barriake blockiert, können sie aber auch mit einer gewürfelten 5 über den grünen Ritterweg in den Kaiserberg gelangen.
Das Spiel endet, wenn ein ungebundener König den Thronsaal, seine Kaiserkrönung, mit einer direkten Würfelzahl erreicht hat.
Die Tunnel sind Einbahnstraßen.
Barrikaden müssen mit direkter Würfelzahl erreicht werden, um sie zu entfernen und müssen beliebig im Kaiserberg ablegt werden, um den Gegner zu blockieren oder den eigenen König zu schützen.
Die Spielfiguren wählen beliebig die Richtung ihrer Schritte.
Trifft ein Ritter auf einen anderen Ritter ist dieser geschlagen und kehrt zur Genesung in seine Burg zurück.
Schlägt der Ritter einen König, kehrt dieser in seine Burg zurück und der Ritter wird wegen versuchtem Königsmord in das Verlies gesteckt.
Kommt ein dritter Ritter von einer Mannschaft in das Verlies löst er dabei die Pest aus.
Bei einer Pest befiehlt der Kaiser:
  1. Alle Bündnisse werden gelöst.
  2. Die Verliese werden gereinigt und geleert. Alle Ritter kehren in Grundstellung in ihre Burgen zurück; der 4.Ritter auf Platz 4.
  3. Nur die Könige verharren auf ihren erreichten Plätzen.
  4. Alle Barrikaden werden auf ihre Plätze zurück gesetzt; ist der Platz durch einen König belegt, rückt dieser eine Stelle zurück. Trifft er dabei auf einen anderen König, weicht auch dieser ein Feld zurück oder beliebig auf eine Seite aus.
Ereignisse:
So manch Ereignis bringt Glück oder Pech. Bei einer gewürfelten 6 wird ein Ereignis anstelle zu ziehen erwürfelt.
6 und darauf folgende 1: Ein beliebig gewählter Ritter aus dem Kaiserberg kommt in das Verlies. Dabei ist zu überlegen, ob vielleicht eine Pest vorteilhaft sein könnte.
6 und ..........2: Ein Ritter kommt frei. Ist kein eigener Ritter im Verlies, muss beliebig ein anderer Ritter vom Spieler begnadigt werden.
6 und ..........3: Der eigene König tauscht seinen Platz mit einem anderen König, oder einer seiner Ritter tauscht mit einem beliebigen Ritter anderer Farbe seinen Platz.
6 und ..........4: Der Ritter des Spielers tauscht seinen Platz mit einer von dem Ritter erreichbaren Barrikade. D.h. es darf dabei keine Barrikade auf dem Weg übersprungen werden.
6 und ..........5: Eine Barrikade darf versetzt werden.
6 und ..........6: Alle Barrikaden werden auf ihre Plätze zurück gesetzt. Ist ein Barrikadeplatz durch einen Spielstein besetzt, rückt der Spielstein ein Feld zurück. Trifft dieser dabei auf einen anderen Spielstein, weicht auch dieser ein Feld zurück oder beliebig auf die Seite.
Alle Ereignisse finden nur im Kaiserberg statt. d.h. man kann keine Barrikaden in die benachbarte Burg setzen oder einen Ritter aus der Burg in das Verlies bringen.
1. Erweiterung: Der Vertrag
Trifft ein König auf einen König, schließen sie einen Vertrag. d.h. Könige können sich nicht gegenseitig schmeißen.
Wappen werden zusammen auf das Spiel gelegt. Vom doppelt besetzten Feld wird der nun verbündete König ein Feld zurück gesetzt. Trifft dieser dabei auf einen Spielstein, wird auch dieser ein Feld zurück oder zur Seite gesetzt. Ein schon bestehendes Bündnis wird gelöst.
Verbündete bilden eine Einheit. Laut Vertrag kann nun auch mit den Figuren des Verbündeten zum eigenen Vorteil oder auch zum Nachteil gezogen werden. Sie dürfen sich gegenseitig nicht mehr schlagen, aber zu Gunsten der eigenen Spielfarbe blockieren oder vom Ziel hinweg bewegt werden.
Trifft ein König auf einen Ritter, wählt der König, ob er mit ihm einen Vertrag schließt oder ihn zurück in seine Burg wirft. Wird ein Vertrag geschlossen, wird der Ritter ein Feld hinter den König gesetzt. Dabei wird ein schon bestehender Vertrag gelöst. So kann man einem kurz vor dem Ziel stehenden König einen Vertrag aufbürden, so dass er ihn durch einmaliges Aussetzen wieder auflösen muss oder vom Vertragspartner vom Ziel hinweg bewegt wird, und dann vom nächsten Spieler mit Barrikade blockiert werden kann.
Der Kaiser hat verfügt: Nur vom Vertrag befreite Könige können die Kaiserkrone erhalten. Ein Vertrag kann durch ein einmaliges Aussetzen beim Würfeln aufgelöst werden.
Es muss sehr gut überlegt werden, wann ein Vertrag geschlossen oder gekündigt wird.
2. Erweiterung: Die Ninja-Tunnel
Die Plätze rechts und links vom Abschußplatz der Kanone des Münchhausen sind die (zu Beginn von Barrikaden besetzten) Ninja-Tunneleingänge. Steht nun ein Ritter darauf, wird er zum Ninja.
Die roten Punkte sind die Tunnelausgänge. Sind diese durch Barrikaden oder Spielsteine blockiert, kann der Ninja-Ritter, der auf dem Eingang steht, nur mit einem Schritt durchschlüpfen, um den Ausgang durch Versetzen Blockade oder Schmeißen der Figur zu befreien. Ist der Blockade-Ausgang offen kann er vom Ninja- Ritter gemäß der gewürfelten Schritte durchschritten werden.
Könige sind zu dick, um durch den Tunnel kriechen zu können.
Die Tunnel sind Einbahnstraßen.
3. Erweiterung: Die Kanone des Münchausen
In nur vier Schritten können Könige von ihrer Burg über den orangen Weg zum Abschussplatz gelangen (siehe Bild).
Auf der Kanonenkugel von Münchhausen kann sich nur ein König vom Abschlussplatz über eine im Weg zur Kaiserkrönung befindlichen ersten Barrikade und einer darauf folgenden, lückenlosen Kette aus Spielfiguren und Barrikaden schießen lassen. Er landet auf dem ersten freien Feld nach den Hindernissen (Beispiel-Bild mit gelben Zetten an den möglichen Landeplätzen). Die Barrikade vor dem Kaisersaal kann nur rechts oder links zur Landung dienen. Man kann also nicht direkt ins Ziel fliegen.
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