Wandern mit Kindern bei München: Pähler Schlucht

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Pähler Schlucht
Bilder: Februar 2008, November 2009, Januar 2011
Ausgangspunkt:Parkplatz am Hotel Hirschberg-Alm bei Pähl, ca. 1/2 Stunde Autofahrt vom Südwesten Münchens
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Bitte beachten: Der Streckenverlauf und die Positionsmarken sind freihändig eingezeichnet. Mit Hilfe von Karten und der Fotos versuche ich aber, den Weg so genau wie möglich nachzuvollziehen, so dass die Längenangaben bis auf kleine Abweichungen stimmen sollten.
Wanderkarte, zum Vergleich mit der Google-Map als Satellitendarstellung. Wenn man links oben auf "Karte" klickt, erhält man die klassische Wanderkarte. Einen Screenshot mit unserem Wegverlauf darf ich leider nicht einbinden.
Länge:ca. 2,5 km
Unsere Zeit:ca. 2 Stunden. Man kann mit Herumklettern und Spielen im Bach aber auch deutlich mehr Zeit in der Schlucht verbringen.
Alter unserer Kinder: beim ersten Mal knapp 3 und 5
Schwierigkeit:Zu Beginn ein leichter Waldspaziergang, der sich nach und nach in weggespülte Überreste eines Trampelpfades mit kleinen Klettereinlagen verwandelt. Die sind allerdings eher spannend als gefährlich und daher ist die Strecke auch für kleine Kinder gut geeignet. Hin und wieder muss man sie heben, schieben oder ziehen, und damit das nicht schiefgeht, sollten zumindest die Erwachsenen Schuhe mit guten Sohlen anhaben. Für Kinder sind Gummistiefel keine schlechte Idee. Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit sind alle Teilnehmer hinterher etwas dreckig.
Bitte beachtet die Gefahrenhinweise.
Attraktivität:Eine sehr schöne kleine Schlucht, die man immer wieder laufen kann und in der jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz hat. Es ist jedesmal spannend zu schauen, inwieweit sich die Schlucht wieder verändert hat und wieviel vom Weg diesmal verschwunden ist :-) Der Wasserfall, hinter den man sich begeben kann, ist für die Kinder natürlich besonders attraktiv, aber auch sonst gibt es viele Möglichkeiten, am Wasser zu spielen und zwischen Felsen und Bäumen herumzuklettern. Perfekt für einen Nachmittagsausflug, mit Gummistiefeln und Regenjacken ruhig auch mal bei nicht so gutem Wetter.
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Die Bilder wachsen ein bisschen mit, ein grosses Brower-Fenster lohnt sich also :-)
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Wenn man aus Richtung München/Starnberg kommt, macht die B2 vor Weilheim eine Linkskurve, in der die Hirschberg-Alm liegt, und stürzt sich dann ins Tal. Die Einfahrt nach links kommt ca. 100 m nach der Kurve, und da es keine Abbiegespur gibt, sollte man rechtzeitig langsamer werden. Da das Hotel geschlossen ist, kann man problemlos hier parken. Vom Parkplatz führt eine Treppe zum Fußgängertunnel unter der B2 auf den Wanderweg.

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Nach dem Tunnel kann man schon den Burgleitenbach in der Tiefe entdecken (nicht vor dem laut kläffenden Hund erschrecken, der manchmal hinter dem Zaun links auftaucht). Dann geht es steil und über eine bei Nässe rutschige Treppe runter bis zum Wegweiser. Falls den mal wieder jemand verdreht hat: Von oben kommend rechts abbiegen :-)

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Der Weg ist anfangs noch breit und einfach zu gehen. Zwischen den Bäumen kann man immer wieder das Hochschloss Pähl entdecken.

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Jedes Jahr fallen ein paar neue Bäume über den Weg. Aber beim nächsten Besuch war schon wieder jemand mit der Motorsäge da. Viel mehr wird allerdings für die Instandhaltung des Weges nicht unternommen, wie man weiter unten noch sehen wird.

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Kurz nach der Stelle mit den Baumstämmen steigt der Weg nach rechts an. Dort zweigt ein schöner kleiner Trampelpfad nach links ab (im Schnee fast nicht erkennbar), von dem aus man das erste Mal bis zum Wasser runtersteigen kann. Im Sommer könnte man von hier aus sicherlich sehr schön durch den Bach bis zum Wasserfall wandern.

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Wer sich bei "Blair Witch Project" gegruselt hat, geht jetzt lieber rasch weiter :-) In dieser alten Mühle wurde früher vermutlich Strom erzeugt. Die Überreste der Rohrleitungen für die Zuflüsse kann man im Folgenden an mehreren Stellen entdecken. Ab hier wird der Weg zum Trampelpfad und kommt dem Bach schnell näher.

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Kurz vor dem kleinen Wehr, das möglicherweise etwas mit der Zuleitung zur Mühle zu tun hatte (links sieht man den Kanalschacht und diverse kaputte Rohre), wird es das erste Mal ein bisschen schwieriger, weil der Pfad immer mal wieder wegbricht. 2008 gab es hier noch einen 2 Meter langen Rest eines betonierten Weges (oder einer Uferbefestigung), der aber immer weiter absackte und inzwischen im Wasser versinkt. Auf dem Rückweg gehen wir ab dem Wehr auf der andere Uferseite zur Mühle.

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Der Weg, der einmal zu den Überresten der Brücke gehört haben muss, ist inzwischen vollständig abgerutscht. Man kann auf dem Rückweg aber trotzdem auf der anderen Seite auf einem kleinen Trampelpfad bis hierher und noch ein kleines Stück weiter laufen, muss dann aber irgendwo wieder den Bach überqueren.

Ab jetzt wird es möglicherweise schwierig. Einen richtigen Pfad gibt es stellenweise nicht mehr, man muss einfach sehen, wo man durchkommt, und das ist jedes Jahr eine andere Route :-). Dabei kann man durchaus aus 2-3 m Höhe in den Bach fallen oder rutschen, also muss man auf die Kinder ein bisschen aufpassen. Hier wird auch nichts mehr weggeräumt, so dass die Schlucht jedes Jahr wilder aussieht, und daher macht das "Pfadfinden" hier auch so richtig Spaß!

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Wer hier noch nicht auf die linke Seite gewechselt ist, kann normalerweise rechts durch die Felsbrocken klettern, unter denen der Bach durchgurgelt. Nicht ganz einfach, aber spannend! Bei soviel Eis allerdings nichts für Kinder (und ich hätte auch fast gebadet :-)).

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Wir machen normalerweise an dieser letzten Biegung vor dem Wasserfall Rast, weil es hier nicht so laut und feucht ist (und um uns nochmal zu stärken, bevor wir die letzten 50 Meter nun auch noch auf eigene Gefahr gehen müssen!). Ausserdem gibt's immer Baumstämme zum Sitzen und die Kinder können hier gut spielen und am anderen Ufer herumklettern.

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Die letzten Meter zum Wasserfall sind nochmal schwierig, weil man am rutschigen Schräghang entlang muss.

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Man wird zwar immer ein bisschen nass, aber der Gang hinter den Wasserfall muss natürlich sein! Diesen Winter haben wir uns nach einem Blick nach oben aber nicht getraut, denn da hätten wir direkt unter den Eiszapfen durch gehen müssen. Und auf dem nächsten Bild sieht man, was von denen schon runtergekommen ist. Dafür entschädigen aber die tollen Eiskunstwerke aus der Gischt des Wasserfalls.

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Auf dem Rückweg gehen wir wie erwähnt zunächst auf der anderen Seite entlang (die kaputte Brücke befindet sich rechts hinter dem Baum am rechten Bildrand des linken Fotos), müssen von der aber wie erwähnt bald wieder zurück. Am Stauwehr überqueren wir erneut den Bach, damit wir zur Mühle gelangen. Wenn man keine wasserdichten Schuhe hat, ist es immer spannend, ob man trocken ankommt :-) Der Weg geht direkt rechts neben dem Wehr los.

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Vor der Mühle kann man links zum Fenster runterklettern und die Kinder hochheben. Der Sicherungskasten sieht eigentlich noch recht neu aus...

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Auf der anderen Seite kann man auch durch die Tür reinschauen (ist aber nicht so aufregend wie am Fenster hochgehoben zu werden!). Hier kann man auf einem (im Schnee unsichtbaren) Pfad zum Bach runtersteigen und auf der anderen Seite relativ leicht wieder zum Weg hochklettern, der zurück zum Parkplatz führt.

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Frank Steiner (Email)

Last modified: Tue Feb 7 12:41:05 CET 2012

Gefahrenhinweis/Haftungsauschluss: Bei vielen der vorgestellten Wanderungen gibt es durchaus ausgesetzte und gefährliche Stellen. Die Wege sind teilweise in schlechtem Zustand, und die Gefahr eines Absturzes besteht bei schmalen Pfaden am Hang immer. Typische Gefahren wie Steinschlag oder schlechtes Wetter sind zudem in den Bergen jederzeit vorhanden. Wir bemühen uns, in der Darstellung jeder Wanderung zu vermitteln, wie anstrengend und gefährlich sie aus unserer persönlichen Sicht war und wie gut unsere Kinder damit zurecht gekommen sind.

Trotzdem übernehmen wir natürlich für keine der vorgestellten Wanderungen eine Garantie für die Richtigkeit der Darstellung, für die Ungefährlichkeit oder die Eignung für andere Kinder als unsere eigenen. Jeder wandert auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung und muss vor Ort selbst entscheiden, ob die vorgstellten Routen gefahrlos zu begehen sind oder nicht. Die Verwendung der Informationen dieser Webseite erfolgt auf eigenes Risiko. Für Unfälle, welche eventuell auf unsere Informationen zurück zu führen wären, wird nicht gehaftet.

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