Wandern mit Kindern bei München: Leutstettener Moor/Leutstettener Moos

wir
Leutstettener Moos
Ja, das Moor heißt wirklich "Moos" :-)
Bilder: Juni 2008, Dezember 2008, Dezember 2010
Ausgangspunkt: Parkplatz am nördlichen Ende von Percha, nahe Starnberg; ca. 15 Minuten Autofahrt vom Südwesten Münchens
Wanderkarte des Bayerischen Vermessungsamts mit Wegverlauf
Google-Map
KML-File
Der Streckenverlauf und die Positionsmarken sind freihändig eingezeichnet. Mit Hilfe von Karten und der Fotos versuche ich aber, den Weg so genau wie möglich nachzuvollziehen, so dass die Längenangaben im Großen und Ganzen stimmen sollten. Manchmal gibt es Abweichungen zwischen den Koordinaten in Google und beim Vermessungsamt, so dass die Linien und Marken auf der Vermessungsamtskarte ein kleines bisschen daneben liegen können.
Länge: ca. 3,5 km
Alter unserer Kinder: Mit knapp 3 und 5 erstmals die ganze Strecke selbst gelaufen
Unsere Zeit: Wir brauchen immer ca. 2 Stunden, unabhängig vom Alter der Kinder, weil an diversen Stellen gespielt und gerastet wird.
Schwierigkeit: Nicht anstrengend und gerade die richtige Länge für einen Nachmittagsspaziergang. Der Wanderweg bis zur Villa Rustica ist kinderwagengeeignet, der Moorpfad dahinter aber nicht. Die Gefahr nasser Füße ist außer im Hochsommer und bei starkem Frost gross, daher empfehlen sich Gummistiefel. Es gibt nur eine "gefährliche" Stelle in dem Sinne, dass man auf dem kaputten Steg ausrutschen und sich der Länge nach ins Wasser und den Matsch legen kann.
Vor allem in feuchten Sommern sollte man natürlich bedenken, dass Mücken sich in einem Moor sehr wohl fühlen. Langärmelige Kleidung reicht da im Zweifel nicht, man sollte zur Sicherheit vielleicht noch Mückenschutzmittel einpacken, mit dem man bei Bedarf zumindest die Kinder einschmieren kann (Max hat Recht, der Hinweis fehlte bislang :-)).
Bitte beachtet die Gefahrenhinweise.
Attraktivität:Nicht besonders spektakulär, aber gerade der Moorpfad macht zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter Spaß. Vor allem in der Dämmerung und im Winter ist das weite, stille Moor sehr beeindruckend. Auch eine Nachtwanderung haben wir hier schon mal unternommen. Die Kinder können an vielen Stellen den Wald erkunden und spielen. Genau das Richtige, wenn man nachmittags das Gefühl hat, man muss mit den Kindern nochmal raus und sich bewegen.
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Die Bilder wachsen ein bisschen mit, ein grosses Browser-Fenster lohnt sich also :-)

Da wir von keinem der Spaziergänge ein komplettes Bilderset haben, wechseln die Jahreszeiten während der Wanderung :-D

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Hier geht's los. Laut Schautafel starten wir an Station 3 und werden bis zur 7. (Villa Rustica) gehen.

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Nach 200 m geht es auf den ersten Steg, unter dem es ja nach Jahreszeit mehr oder weniger nass ist.

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Kurz nach dem Steg geht es dann richtig in den Wald hinein.

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Irgendjemand baut hier immer wieder kleine und große Hütten, es waren auch schon mal winzige Krippen mit Zäunen und anderen Details.

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Bevor man das erste Waldstück mit den ganz hohen Fichten wieder verläßt, gibt es links einen kleinen Trampelpfad zu einem Hochsitz, wo man einen ersten Blick übers Moor hat.

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Nach noch ein bisschen Wald kommt der nächste Steg, unter dem es immer kräftig durch fließt.

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Am Endes des Stegs macht der Weg eine starke Biegung nach rechts. An dieser Stelle endet der in der Karte türkis eingezeichnete kleine Trampfelpfad, der eine vermutlich nicht "offizielle" Verlängerung des Moorpfads ist. Wir gehen den breiten Weg weiter und kommen nach 200 m an eine Kreuzung.

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Wenn man sich an der Kreuzung mit dem Rücken zu den Schautafeln stellt, schaut man auf den Moorpfad (rechtes Bild), auf dem wir auf dem Rückweg hier wieder rauskommen. Jetzt gehen wir aber erstmal weiter geradeaus ca. 500 m durch den Wald, bis der Wegweiser zur Villa Rustica kommt.

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Hier gibt's immer eine Rast, weil man da so schön spielen kann, bevor es dann hinter dem Zaun auf den Moorpfad weitergeht.

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Im Sommer ist die Strecke für trockene Füße auf der Wiese hinter dem Zaun gut zu sehen, im Winter muss man den Bogenverlauf ungefähr wissen.

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Jetzt beginnt der spannende und stellenweise matschige Teil.

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Das ist die oben erwähnte "gefährliche" Stelle. Die noch vorhandenen Bretter sind ziemlich morsch, bei manchem Wetter ist darunter ein kleiner See und der Steg vor dem Matsch zu Ende ;-) Mit Turnschuhen wird's dann feucht...

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Die Aussicht von der Bank ist schon lange zugewachsen. Hier kommt ein Pfad an, auf dem man möglicherweise das Moor überqueren kann, was man aber aus Naturschutzgründen wohl lieber lassen sollte. Das rechte Bild zeigt, wie unser Weg nach der Eiche und Bank weitergeht.

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Zum Schluss macht der Pfads eine 90-Grad-Wendung nach links. Wenn man hier über den Kanal hüpft, kann man noch den türkisen Trampfelpfad weitergehen (s.o.). Wenn man am Kanal entlang geht, kommt man zu der Kreuzung mit den beiden Schildern und geht rechts herum wieder denselben Weg zurück.

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Frank Steiner (Email)

Last modified: Tue Dec 13 16:09:56 CET 2016

Gefahrenhinweis/Haftungsausschluss: Bei vielen der vorgestellten Wanderungen gibt es durchaus ausgesetzte und gefährliche Stellen. Die Wege sind teilweise in schlechtem Zustand, und die Gefahr eines Absturzes besteht bei schmalen Pfaden am Hang immer. Typische Gefahren wie Steinschlag oder schlechtes Wetter sind zudem in den Bergen jederzeit vorhanden. Wir bemühen uns, in der Darstellung jeder Wanderung zu vermitteln, wie anstrengend und gefährlich sie aus unserer persönlichen Sicht war und wie gut unsere Kinder damit zurecht gekommen sind.

Trotzdem übernehmen wir natürlich für keine der vorgestellten Wanderungen eine Garantie für die Richtigkeit der Darstellung, für die Ungefährlichkeit oder die Eignung für andere Kinder als unsere eigenen. Jeder wandert auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung und muss vor Ort selbst entscheiden, ob die vorgestellten Routen gefahrlos zu begehen sind oder nicht. Die Verwendung der Informationen dieser Webseite erfolgt auf eigenes Risiko. Für Unfälle, welche eventuell auf unsere Informationen zurück zu führen wären, wird nicht gehaftet.

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