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Laserer-Alpin-Klettersteig
September 2014
Ausgangspunkt:Parkplatz am Gosausee (ich weiß leider nicht mehr, ob der kostenlos was oder nicht), 2½ Stunden Autofahrt vom Südwesten Münchens (mit Pickerl).
Wer wie wir von weiter weg anfährt, kann den Steig gut mit dem Schmied-Klettersteig verbinden. Man startet am besten dort und versucht, in den Laserer-Alpin-Steig so spät wie möglich einzusteigen, da er im Gegensatz zum Schmied-Steig stark überlaufen ist und sich erst abends leert.
Google-Map
Kompass-Wanderkarte
KML-File
Länge:
Zustieg: 1.2 km / 10 hm
Klettersteig:  ca. 400 m / 50 hm
Rückweg: 1.2 km
Unsere Zeit:3¾ Stunden. Dass wir solange gebraucht haben und darum in die Dunkelheit geraten sind, lag daran, dass Florian wegen der vielen Reibungskraxeleien ziemlich langsam unterwegs war und auch die Aktion an der Seilbrücke mit dem Umbau der Rastschlingen und dem Rüberziehen etwas gedauert hat. Mit Kindern in der Größe geht's vermutlich nicht viel schneller. Unsere Zeit im Steig betrug 3 Stunden. Mit 2 Kindern in Arianes Größe wäre es sicherlich problemlos in 2 Stunden zu schaffen gewesen. Durch das langsame Tempo hatten wir allerdings auch viel Zeit, die schönen Ausblicke zu genießen!
Die Etappen zur besseren Einschätzung (ohne Pausenzeiten zwischen den Etappen):
  • Zustieg: 20 Minuten
  • Unterer Teil bis zur Leiter: 30 Minuten
  • Leiter zu dritt nacheinander inkl. Nachsichern Florian: knapp 15 Minuten
  • Oberer Teil bis Seilbrücke inkl. Pausen: 1¼ Stunde
  • Brückenüberquerung: 15 Minuten
  • Bis zum Ende des Steigs: 25 Minuten (etwas gebremst durch die starke Dunkelheit)
  • Rückweg: 20 Minuten
Alter unserer Kinder: 9½ und 11½
Schwierigkeit: Wie wir schon am Schmied-Klettersteig gemerkt haben, gibt es in der Vorstellung des Laserer-Alpin-Teams nur große Menschen. Florian war eigentlich auch für diesen Steig zu klein, aber da der Fels wegen der Südausrichtung knochentrocken und unglaublich griffig war, konnte er im Gegensatz zum Schmied-Klettersteig hier alle Größenprobleme mit Hilfe von Reibungskletterei und Armkraft überwinden. Bei Nässe wäre das nicht gegangen. Bei richtiger Größe ist der Laser-Alpin-Steig mit den vielen Tritthilfen angenehmen zu gehen, nur selten muss man ein bisschen (und immer ziemlich leicht) auf Reibung kraxeln. Im oberen Teil nach der Leiter ist es allerdings enorm ausgesetzt und definitiv nichts für Leute, die unter Höhenangst leiden. Da man an der Leiter aussteigen kann, lässt sich der erste Teil am Seeufer aber auf jeden Fall begehen. Das Schwierigste an diesem Steig ist neben der langen Seilbrücke das ziemlich ungewohnte Hinabsteigen über Eisenbügel.
Schwierigkeit C im Schall-Klettersteigatlas (Bewertungsskala).
Topografie als PDF zum Ausdrucken. Sie stammt aus unserem Klettersteig-Atlas Österreich, 4. Auflage, Mai 2011, Schall-Verlag, ISBN: 78-3-900533-63-2.
Die Einbindung hier erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Schall-Verlags für den privaten Gebrauch. Bitte verbreitet die Topos daher nicht im Internet weiter, sondern nutzt sie nur für euch selbst!
Griffhoehe
URLs via-ferrata.de klettersteig.de bergsteigen.com
Ausrüstung
  • Klettersteigset
  • Helm
  • Handschuhe
  • Schuhe mit guten Sohlen, damit man die Griffigkeit des Fels auch wirklich voll ausnutzen kann. Wanderschuhe eignen sich bestens, da man damit auch bequem auf den Bügeln steht.
  • Rastschlinge: Ariane hat von vorneherein die 90cm-Bandschlinge verwendet. Damit war es nach dem Rasten zwar ab und zu mühsam, wieder hinauf auf die Trittbügel zu kommen, denn sie hing etwas weit unten. Dafür war aber die Länge genau richtig für die Seilbrücke und die Schlinge dort immer ausreichend straff gespannt (man muss bedenken, dass ein Fall hier ja nicht statisch wäre, da das obere Brückenseil etwas nachgeben würde. Ein Sturz von 20-30cm in die Rastschlinge wäre also unproblematisch).
    Vor allem für Kinder in Florians Größe ist die passende Rastschlinge auf dem gesamten Steig enorm wichtig, wenn sie alles selbst umsetzen wollen. An einigen Stellen, wo das Seil zu hoch verläuft, hat Florian sich zum Umsetzen in die Rastschlinge gesetzt, weil er sonst auf Reibung in den Fels gestemmt hätte stehen müssen. Für dieses Vorgehen brauchte er zwingend die kurze 60cm-Bandschlinge. Auch zum normalen Ausruhen wären die 90cm zu lang für ihn gewesen.
    An der Seilbrücke musste ich seine Rastschlinge aber in die 90cm-Schlinge umbauen, sonst hätte ich ihn aus dem Stand nicht oben ans Seil einklinken können, um ihn rüberzuziehen. Direkt nach der Seilbrücke brauchte er aber zwingend wieder die kurze, um selbständig weiterklettern zu können. Das erneute Umbauen dort war wegen eines fehlenden guten Stands etwas schwierig. Darum empfehle ich für Kinder in dieser Größe, eine 60cm-Schlinge zu verwenden und für die Brücke möglichst zwei zusätzliche 90cm-Schlinge mit (Schraub)Karabiner einzupacken. Zwei deshalb, weil man in der Mitte der Brücke über ein Verbindungsstück zwischen dem oberen und unteren Drahtseil umsetzen muss. Und das geht natürlich nur sicher, wenn das Kind in 2 Schlingen hängt. Wir wussten leider nichts von diesem Verbindungsstück, und so musste ich Florian erstmal zusätzlich in meine eigene Rastschlinge einbinden, bevor ich seine umsetzen konnte.
Nachsichern Man kann die Kinder an der Leiter nachsichern, damit sie sich das Umsetzen der Karabiner ersparen und die Leiter zügig und damit kraftsparend hochklettern können. Wenn ansonsten Kinder in Florians Größe ausreichend Kraft und Erfahrung mit Reibungskraxeleien haben (und keine Probleme mit Höhenangst), ist ein Nachsichern an anderen Stellen eher unnötig, weil an den Stellen ohne Bügel der Fels hervorragenden Halt bietet.
Eignung für Kinder, Vorbereitung/Vergleich Für Ariane ein perfekter Steig bzgl. Größe und Schwierigkeit. Auch mit etwas weniger Reichweite hätte sie die Seilbrücke noch alleine begehen können. In der Mitte, wo sie am stärksten schwankt und man sich umdrehen muss, fand Ariane das zwar auch nicht ganz einfach (psychologisch gesehen), aber sie hat es gut gemeistert.
Kinder in Florians Größe sind eigentlich deutlich zu kurz, insbesondere muss man sie über die Seilbrücke ziehen. Sie können den Steig aber trotzdem hervorragend ohne weitere Hilfe schaffen, wenn sie viel Kraft in den Armen und Erfahrung mit Reibungsklettern haben. Dank des extrem griffigen Fels lässt sich jeder Abschnitt auf Reibung klettern, wo man nicht an die Bügel oder die angedachten Felstritte kommt. Das erfordert auf Dauer aber Einiges an Armkraft, vor allem im Abstieg, wo das vorsichtige Herablassen auf den nächsten Tritt schwieriger und damit kraftraubender ist als das Hinaufkraxeln. Da Florian alles alleine umsetzen wollte, war es in manchen Abschnitten zusätzlich anstrengend, wenn er vom Bügel auf Reibung hoch zum Anker musste, sich dort mit der Rastschlinge eingehakt und umgesetzt hat, und dann von dort weiter auf Reibung bis zum nächsten Bügel und wieder hinunter gekraxelt ist. Man muss auch bedenken, dass Florian für sein Alter eher klein und darum für seine Größe ziemlich kräftig ist.
Man sollte daher mit Kindern, die eine Griffhöhe von weniger als 170cm aufweisen, vorher auf jeden Fall mal Reibungsklettern üben. Am besten in Nassereith, wo die anstrengenden Reibungsstellen immer nur kurz sind, man aber gut von oben nachsichern kann. Oder am Mein-Land-Dein-Land-Klettersteig, wo es kürzere Reibungsabschnitte gibt, an denen das Seil zudem (wie hier im unteren Teil) fast waagerecht verläuft, so dass man zum Üben auch die Rastschlinge mitgleiten lassen kann.
Sonstiges:
  • Wegen der südseitigen Ausrichtung der Felswand ist der Steig ein hervorragender Winter-Kandidat und dürfte selbst bei zugefrorenem See und jeder Menge Schnee nach 1-2 Sonnentagen abgetrocknet und perfekt zu begehen sein. Bei Sonne dürfte es in der Wand auch zumindest so warm sein, dass einem die Finger am kalten Seil nicht gleich abfrieren :-)
    Wer im Sommer an warmen Tagen hierher will, tut anderen Berichten zufolge gut daran, entweder ganz früh einzusteigen oder erst am späten Nachmittag, wenn die Sonne langsam hinter den hohen Bergen auf der Südwestseite verschwindet. Man hat ohne Sonneneinstrahlung natürlich auch den viel besseren Blick über den See! Wer mit Sonne unterwegs ist, egal zu welcher Jahreszeit, sollte sich wegen der zusätzlichen Spiegelung im See unbedingt gut mit Sonnenschutzcreme einschmieren!
  • Alle Berichte sind sich einig, dass der Steig ziemlich überfüllt ist. Ein Grund mehr, im Winter zu gehen, oder bei bedecktem Wetter. Und am besten so, dass man in der Dämmerung wieder aussteigt. Wir waren an einem Montag hier, aber in Deutschland und Österreich waren noch Sommerferien. Entsprechend voll war es auf dem Parkplatz und am See, und auch vor uns waren noch einige Kletterer zu sehen. Wir sind gegen 17:30 Uhr eingestiegen mit Sonnenuntergang 19:30, und da haben uns nur noch 3 anderer Pärchen bzw. Dreiergruppen überholt. Gut geeignet wäre es z.B. auch unter der Woche in den Pfingstferien, die normalerweise in Österreich früher aufhören als in Deutschland.
  • Andere Kletterer überholen zu lassen, ist im unteren Teil (und an der Leiter) an 2-3 Stellen gut möglich, wo man auf Bändern stehen und aneinander vorbei kann. Nach der Leiter wird das schwieriger. Am besten hängt man die Kinder dann einfach in die Rastschlinge, dann kommen die anderen am leichtesten vorbei und es besteht nicht die Gefahr, dass die Kindern beim Überholmanöver abrutschen oder den Überholer durch eine unbedachte Drehung o.ä. runterschubsen.
Zustieg:
Unser erster Zustieg über eine langweilige Straße, der wunderschön war :-) Es geht vom Parkplatz ein paar Minuten am Seeufer entlang.
Klettersteig:
Der erste Teil des Steigs verläuft direkt über der Wasseroberfläche und ist daher auch für Leute mit Höhenangst problemlos. Es wechselt zwischen Eisen- und Felstritten, gelegentlich ist ein bisschen Reibung notwendig. Da die Eisen- und angedachten Felstritte manchmal sehr weit auseinander liegen, musste Florian ein paar Reibungsschritte zusätzlich einlegen, aber bei der Felsqualität war das alles ganz problemlos. Die schwerste Stelle ist die Nasenquerung, an der man um einen kleinen Vorsprung herum muss. Aufgrund des dort waagerecht verlaufenden Seils können zu kleine Kinder aber die Rastschlinge zu Hilfe nehmen.
An der "Strickleiter" scheiden sich die Kletterer. Wer unter Höhenangst leidet, steigt jetzt besser auf die Straße aus. Da die Holme der Leiter nicht starr sind, sondern aus Drahtseilen bestehen, wackelt es beim Klettern solange, bis man den ersten Felsanker erreicht hat (natürlich nicht mal ansatzweise so schlimm wie eine echte, unten unbefestigte Strickleiter ;-)). Da kein Sicherungsseil parallel läuft, muss man alle 2-3 Sprossen umsetzen und sich dabei gut festhalten bzw. mit dem Arm einhaken. Das kostet auf Dauer eine Menge Armkraft und daher ist die Leiter wirklich keine triviale Angelegenheit! Wer auf Redundanz verzichten kann, führt beide Karabiner am selben Holmseil mit, dann muss man beim Umsetzen nicht auch noch jedes Mal den Arm zum Festhalten wechseln. Ariane musste beim Aufstieg eine Pause in der Rastschlinge einlegen, Florian habe ich von oben nachgesichert, damit er ohne Umsetzen zügiger durchklettern konnte. So hat er viel Kraft gespart, die er stattdessen für sein zusätzliches Reibungsklettern verwenden konnte.
Nach der Leiter geht's einige Zeit nicht unbedingt abwechslungsreich mit Tritthilfen und gelegentlichen Reibungseinlagen hinauf und hinüber, aber hier steht auch weniger das Kraxeln als vielmehr der Ausblick im Vordergrund. Für Florian waren jetzt die Abstände sehr oft zu hoch oder zu weit auseinander, aber es gab ziemlich oft alternative Felstritte auf seiner Höhe, und der Rest ließ sich mit dem bewährten "Hochziehen, auf Reibung rüberkraxeln, auf den nächsten Bügel runterlassen" überwinden. Umsetzen konnte Florian immer alleine, meist von den Bügeln aus, nur an 2 oder 3 Stellen hat er sich dazu in die Rastschlinge gesetzt.
Die größte Herausforderung war für beide Kinder das Hinabsteigen. Ariane hatte zwar wie auf dem gesamten Steig die passende Reichweite, aber senkrecht auf Krampen hinunterzusteigen, ist einfach ungewohnt und viel unangenehmer als hinauf. Insbesondere, wenn der letzte Krampen fehlt und man den Tritt-Felsspalt von oben nicht sehen kann. Für Florian war es natürlich ungleich schwerer. Senkrecht hinunter ging auf Reibung noch am besten, aber an einem schräg verlaufenden Seil funktioniert das nach unten nicht. Florian hat darum manchmal (halb-) rückwärts, manchmal im Sitzen und ab und zu mit Vorgreifen und Hinabschwingen den nächsten Bügel erreicht und das tatsächlich vollkommen ohne Hilfe. Nur schnell waren wir hier natürlich nicht mehr unterwegs, darum kamen wir auch am Ende ins Dunkel.
Die Seilbrücke überquert die Straße, und so hat man von unten immer einige Zuschauer. Für Arianes Größe perfekt und bei der Länge vergleichsweise wenig schwankend. Allerdings muss man sich in der Mitte umdrehen und auch einmal umsetzen. Florian war definitiv zu klein, so dass ich ihn in der Rastschlinge sitzend rübergezogen habe.
Der Ausstieg aus der Brücke war die einzige Stelle, wo Florian auch gestreckt nicht ans Seil kam, wenn er unten stand. Da hätte er eigentlich gut auf Reibung das kleine Stück bis zum nächsten Krampen überwinden können, aber er konnte sich zum Umsetzen nicht in die Rastschlingen hängen, weil wir von der Seilbrücke noch die 90er drin hatten und erst wechseln mussten. Das war im Nachhinein ziemlich unpraktisch, darum bitte unbedingt die Hinweise zu den Rastschlingen in der Tabelle beachten.
Von der Brücke hinauf zum Adlerhorst mit Bank (aber wieso muss man da das Seil unterbrechen? Denkt niemand an besorgte Eltern lebhafter Kinder??? ;-)) ist es ziemlich einfach, danach geht es (wieder am Seil) ein kleines Pfadstück hinunter. Der folgende kurze Abstieg in die Felswand war dann nochmal recht schwer. Die Wand ist fast senkrecht, das Seil verläuft aber etwas schräg und die Bügel sind ziemlich weit weg platziert. Ariane hat das mit ihren langen Armen und Beinen gut geschafft, Florian musste nun doch einmal schräg auf Reibung hinunterklettern. Das ging aber deshalb gut, weil er sich am Ende auf den Anker stellen und von dort senkrecht zum Bügel hinabsteigen konnte.
Die abschließende kleine Felsrampe muss man anfangs noch ein bisschen auf Reibung oder auf einer recht hoch liegenden Trittlinie hinunter, dann läuft man relativ entspannt. Eigentlich ist es hier ziemlich leicht, aber man muss doch aufpassen, weil der Fels auf einmal nass und auch nicht mehr so rau und griffig war wie bisher. Die letzten zwei senkrechten Meter sind vermutlich leicht, bei uns war es nur inzwischen schon so stockfinster, dass man die Trittbügel nicht mehr vom Fels unterscheiden konnte :-)
Abstieg:
Wie Zustieg.
Bitte beachtet die Gefahrenhinweise.
Attraktivität: Ein wirklich wunderschön angelegter Steig, bei dem es gar nicht nur ums Klettern, sondern mindestens genauso um das Genießen des faszinierend Panoramas geht (hätte das jemand gemalt, würde man es als extremen Kitsch abtun: tiefgrüner See mit glatter, spiegelnder Oberfläche, steile Berge unten mit Wald und oben mit Fels, blauer Himmel mit weißen Wölkchen, oranger schneebedeckter Gletscher in der Abendsonne. Also bitte... ;-))
Im ersten Teil ist das Klettern direkt über dem See wirklich eine ungewöhnliche nette Idee! Die Kinder hatten einen Riesenspaß daran, kleine Steinchen ins klare Wasser zu werfen und ihnen beim Versinken zuzuschauen. Die Idee, sich im Sommer oben auf der Leiter auszuklinken und ins Wasser zu hüpfen, hat bestimmt jeder, der von dort oben herunterschaut :-)
Die "Strickleiter" ist mal was ganz anderes als die "normalen" starren Leitern und macht darum trotz der Anstrengung Spaß. Danach wird es vom Kraxeln her allerdings etwas eintöniger und weniger spannend, aber dafür schaut man nun senkrecht an den Felsen entlang auf den See, und das kann man gar nicht oft genug tun, so toll sieht das aus. Die Seilbrücke ist dann aber wieder sehr spannend, da man über den Köpfen der Spaziergänger entlangbalanciert!
Den Rest des Steigs kann ich nicht so gut beurteilen, da wir nach der Brücke im Dunkeln standen. Die vorgesehene Aussichtspause am schön platzierten Adlerhorst mit Sitzbank, wo wir den Steigbucheintrag gerade noch so ohne Taschenlampe erledigen konnten, fiel darum leider aus, und danach sind wir nur noch möglichst zügig hinabgestiegen, ohne allzu viel zu erkennen.
Insgesamt jedenfalls ein toller Steig, der uns im ersten Teil durch die spektakuläre Routenführung und im zweiten durch die faszinierenden Aussichten hinunter und in die Ferne begeistert hat!
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Die Bilder wachsen ein bisschen mit, ein großes Browser-Fenster lohnt sich also :-)
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Nachdem wir aus zahlreichen Berichten vor der Überfüllung dieses Steigs gewarnt waren, hatten wir uns extra einen Montag (allerdings in den Sommerferien) ausgesucht und trafen nach dem Schmied-Klettersteig erst um 17 Uhr hier ein. Tatsächlich war es am See immer noch rappelvoll, aber die ersten Busse fuhren schon wieder ab. Der Klettersteig war dann vergleichsweise leer, nur 3x wurden wir überholt. Die späte Tageszeit hat sich also durchaus gelohnt, auch wenn wir dann zu langsam waren und in der Dunkelheit landeten. Dafür konnten wir aber die schönsten Lichtverhältnisse erleben!

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Vom Parkplatz bis zum Klettersteig dauert es knapp 20 Minuten, und obwohl man über einen langweiligen Fahrweg trottet, ist das bei dem Ausblick sicherlich einer der schönsten Zustiege überhaupt. Rechts sieht man den Klettersteig. Die Seilbrücke mit dem Aufschwung dahinter ist leider verdeckt.

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Dass das Laserer-Alpin-Team auch den Schmied-Klettersteig gebaut hat, ist schon an den Topographie-Tafeln eindeutig zu erkennen.

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Wenn man vom Einstieg aus noch ein paar Meter dem Uferweg folgt, kann man Seilbrücke und Leiter mal aus der Nähe inspizieren. Das türkise ist ein Schutznetz für die Fußgänger, man läuft auf dem pinken Seil.

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Der Abschnitt bis zur Leiter ist wirklich unglaublich toll! Man läuft direkt über der Wasseroberfläche, und das ist wirklich mal was ganz anderes. Außerdem hat man so natürlich wunderschöne Blicke über den See!

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Obwohl es bis zur Leiter drei 3 C-Stellen gibt, halten sich die Schwierigkeiten sehr in Grenzen! Das liegt daran, dass der raue und knochentrockene Fels (Südwand) genau den perfekten Grip hat, den wir zuvor am Schmied-Klettersteig so vermisst hatten. Jeder kleinste Tritt bietet einen sicheren Stand, und selbst wenn man mal ein kurzes Stück auf Reibung klettern muss, geht das völlig problemfrei. Darum hatte auch Florian an den Stellen, wo die angedachten Tritte weiter unten lagen, gar keine Schwierigkeiten, sich irgendwo weiter oben entlang zu hangeln.

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Für Arianes Größe war alles perfekt. Und bei der Aussicht war auch das Warten auf uns in der Rastschlinge nicht langweilig :-)

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Hier erkennt man schön, wie steil die Felswand im Wasser weiter abfällt. Die Kinder hatten einen Riesenspaß daran, winzige Steinchen hinunter zu werfen und ihnen beim langsamen Versinken im glasklaren Wasser zuzuschauen.

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Rechts eine der schwierigeren Stellen, vermutlich die Felsnase, die der "Nasenquerung" ihren Namen gegeben hat. Da die sich so weit rausschiebt, muss man einen ziemlich langen Spreizschritt machen, um auf den nächsten Bügel zu kommen. Für Florian natürlich zu weit, darum hat er seine 60cm-Rastschlinge in das waagerecht verlaufende Seil eingehängt und konnte sich dann mit den Füßen unten am Fels entlangschieben,...

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...bis er wieder auf den Bügel kam.

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Auch an der nicht ganz leichten Stelle im rechten Bild bot der Fels oberhalb der Bügel eine perfekte Linie für Florian. Alles, was am Schmied-Klettersteig nicht geklappt hatte, funktionierte hier wunderbar.

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Fuß-Abkühl-Möglichkeit :-)

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An der Leiter besteht die Möglichkeit, den Steig zu verlassen. Steffi, die von unten schon entdeckt hatte, wo oben das Seil verläuft, hat diese Option genutzt und uns vom Uferweg aus weiter zugeschaut. Wer nicht ganz schwindelfrei ist, sollte es ihr gleichtun, denn es wird im Folgenden sehr ausgesetzt.

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Die Leiter ist durchaus eine Herausforderung! Obwohl sie sehr straff gespannt ist, lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass sie bei jedem Tritt und jedem Zupacken ein bisschen schwankt (das endet nach dem Felsanker, der links oben erkennbar ist). Die Schwierigkeit ist aber eine andere: Da parallel kein Sicherungsseil verläuft, muss man je nach Armlänge alle 2-3 Sprossen im Leiterseil umsetzen. Das Festhalten während des Umsetzens geht enorm auf die Muskeln, und Ariane und ich haben das mit dem kompletten Schmied-Klettersteig in den Armen deutlich gemerkt. Ariane hat sich auch einmal in der Rastschlinge ausgeruht. Man sollte versuchen, immer über so viele Sprossen wie möglich umzusetzen, und sich dabei nicht mit der Hand festhalten, sondern besser den Arm um eine Sprosse wickeln. Auch kann man zwischendrin mal das Seil wechseln, um den anderen Arm zum Festhalten nutzen zu können.

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Um Florian mit seiner Armlänge das Umsetzen zu ersparen, hab ich ihn nachgesichert, so dass er ohne KS-Set klettern konnte. Damit war er in Nullkommanix oben. Ich wette übrigens, dass jeder, der hier langgeklettert ist, wenn die Sonne bei 25 oder mehr Grad im Schatten auf die Wand knallte, daran gedacht hat, sich einfach auszuklinken und... "Juhuuu!" - PLATSCH :-)

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Auch wenn's knapp war, konnte Florian nach der Brücke tatsächlich mal die Trittbügel benutzen. Die kurzen Abschnitte ohne Bügel waren aufgrund der Felsstruktur einfach zu überwinden, ein bisschen Armkraft zum Halten war evtl. notwendig.

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Bei dieser Bügelleiter ging es für Ariane einfach hinauf, für Florian waren die Abstände teils zu groß, so dass er dann mit Händen und Füßen wie auf einer Sprossenleiter hinaufgekraxelt ist.

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Weiter oben gab's dann wieder genug Felsstrukturen. Man darf sich übrigens nicht vertun: Auch wenn das hier alles leicht aussieht, hat Florian auf Dauer eine ganze Menge Armkraft benötigt, um seine eigene Linie durch den Fels kraxeln zu können. Kinder in der Größe sollten schon entsprechend kräftig sein.

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Die Platte im linken Bild wäre auf dem nassen Schmied-Klettersteig schwierig gewesen, hier war sie aufgrund des trockenen und rauen Fels für alle Körpergrößen ein Spaziergang. Als das Seil dahinter zu hoch wurde, hat Florian seine schon manches Mal geübte Technik "Vom Bügel hochziehen, auf Reibung rüberklettern, auf den nächsten oder übernächsten Bügel hinunterlassen und ausruhen" angewendet. An den Ankern hat er sich zum Umsetzen ab und zu in die Rastschlinge gesetzt.

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Rechts befindet sich Ariane an Abschnitt "Michelangelo". Sieht einfach aus, ist aber aus gutem Grund eine von nur zwei C-Stelle im oberen Abschnitt. Einfach vom unteren Bügel in das Felsloch und von dort auf den oberen Bügel zu treten klappt nämlich bei Arianes Reichweite nicht so recht, weil das Seil zu weit oben verläuft. Und ein Reibungstritt ist bei schräg verlaufendem Seil immer etwas schwierig.

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Auch wenn das "Fotoeck" erst später kommt, den schönsten Blick hat man von hier! Natürlich ist das Bild links mit dem HDR-Modus meines Fotoapparats aufgenommen, sonst wäre entweder der Himmel weiß oder der See schwarz. Aber tatsächlich sah es in Natura auch genauso aus. Als sei es einer Sendung mit Bob Ross entsprungen! Und jetzt noch ein "happy little tree over here..." ;-) Was man im Hintergrund und rechts sieht, ist übrigens der Hohe Dachstein mit dem Gosaugletscher (wusste ich damals aber noch nicht).

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Spätestens hier wird klar, warum Leute mit Höhenangst besser an der Leiter aussteigen. Unten kommen gerade die Russen ins Bild, unsere dritte und definitiv fröhlichste Verfolgergruppe heute :-)

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Hier die zweite, die uns kurz nach der Leiter überholt hat. Warum es jetzt hier nicht einfach quer rüber, sondern nochmal hinauf ging, war nicht so wirklich ersichtlich, da die Felsplatte auf beiden Höhen genau gleich aussah. Erst von weiter oben wurde es mir klar...

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Damit man das schöne Farbenspiel des Herbstbaums mit der Spiegelung von Himmel und Wolken einfangen kann! Schön, dass Florian noch einen farblich passenden Helm gefunden hatte ;-) Tatsächlich wäre es tagsüber mit Sonne in der Wand wohl nicht so stimmungsvoll gewesen. Ein Grund mehr, lieber erst am späten Nachmittag einzusteigen.

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Selten geübt und darum immer etwas schwieriger: Absteigen im Klettersteig. Und dazu auch noch das Seil wechseln :-) Tatsächlich war genau diese Stelle schwierig, weil man für einen guten Stand das Felsloch (siehe nächstes Bild) erwischen musste, das aber von oben nicht gleich zu erkennen war. Darum tastet Ariane im rechten Bild so herum. Im Zweifel einfach mit der Rastschlinge in den letzten Anker hängen und hinunterlassen, dann sieht man den Tritt sofort.

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Wenn man erstmal mit dem Fuß im Felsloch steht, ist das Umsetzen zum nächsten Seil unproblematisch. An ihm schräg hinunter ist einfach, solange man auf die Bügel kommt. Für Florian war es ein bisschen schwieriger, aber der Fels gab noch genug Tritte her.

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Der senkrechte Abstieg wäre hinauf gar kein Problem gewesen, hinab musste man halt immer erst gucken, wo der Fuß als nächste hinkommt. Im oberen Teil, wo es ein "Loch" zwischen den Bügeln oben und den Krampen unten gab, merkte Florian, dass Reibungsklettern abwärts deutlich schwieriger ist! Aber das Stück bis zum Erreichen der Krampen ist nur kurz. Unten muss man dann das Seil erneut wechseln, Ariane hat das schon hinter sich. Geht hier aber einfach, weil man einen guten Stand hat.

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Ariane ist dann nochmal zurück gewechselt, weil wir hier die 3 fröhlichen Russen vorbeigelassen haben.

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Florian hat 3 Techniken zur Überwindung der zu großen Bügelabstände bei zu hohem Seil verwendet: Bei steilen Stellen halb rückwärts hinabsteigen wie links, bei schrägeren Abschnitten am Seil hängend leicht hinunterschwingen (a la Röbischlucht) oder...

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...an noch flacheren Stellen mit längeren Abständen mit einem Reibungstritt zwischen den Bügeln. Mir war gar nicht klar, dass das hinunter soviel anstrengender ist als hinauf, aber wie Florian mir erklärte, lag das daran, dass er sich am schrägen Seil rein mit Armkraft kontrolliert auf den Bügel hinunter lassen muss, statt sich wie beim Hochkraxeln mit dem Fuß und Beinkraft am Schluss auf ihn hinaufdrücken zu können. Leuchtet ein :-)

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Die Seilbrücke ist ziemlich lang und wie schon beim Schmied-Klettersteig muss man sich zwischendrin umdrehen, weil das obere Seil die Seite wechselt. Trotz der Länge hält sich das Schwanken sehr in Grenzen. Dass ich Florian rüberziehen muss, wussten wir schon vorher, und um ihn da aus dem Stand oben einhaken zu können, hatten wir kurz vor der Brücke die Bandschlinge an seinem Rast-Karabiner gegen die 90cm lange ausgetauscht. Das Rüberziehen war zunächst problemlos, ich hab dazu meine Rastschlinge in den Karabiner seiner Schlinge oben am Seil eingehakt, so das das Ziehen ziemlich ruckelfrei von Statten ging.

Womit wir nicht gerechnet hatten, war die Verbindungsstelle zwischen oberem und unterem Seil, an dem man die Karabiner umsetzen muss. Dazu hab ich meine Rastschlinge bei Florian eingebunden und ihn damit zusätzlich eingehängt, um dann seine sicher umsetzen zu können. Man sollte also am besten 2 Rastschlingen a 90 cm dabeihaben, um Kinder rüberziehen zu können.

Am Ende der Brücke wurde es dann schwierig: Das Seil war deutlich zu hoch für Florian, und bis zum Erreichen der Krampen müssen erstmal 2 Meter auf Reibung überwunden werden. Da brauchte er wieder seine 60cm-Schlinge, um sich vor dem Reibungsabschnitt erstmal im Anker einhängen und in Ruhe umsetzen zu können. Unten auf dem Seil nach der Brücke stehend konnte er sich nämlich nur an mir festhalten, der Fels bot für die Hände keine Griffe. Und ich konnte von dort aber seine Klettersteig-Karabiner nicht schon über den Anker umsetzen, der war zu hoch über Florians Einbindepunkt. In dieser Position die Rastschlinge erneut umzubauen, war eine etwas wackelige Angelegenheit, und wer mit so kurzen Kindern hierher geht, tut wie gesagt gut daran, für die Seilbrücke zwei zusätzliche 90cm-Schlinge mit Karabinern dabeizuhaben, um sich das zweimalige Umbauen zu sparen.

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Der Aufstieg auf den Krampen war dann aber ausgesprochen einfach.

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Der Dämmerungsmodus meiner Fotoapparats leistete schon seit der Seilbrücke Schwerstarbeit. Durch das sehr zeitaufwendige Überholen-Lassen der Russen und das langsame Über-die-Brücke-Ziehen war es mittlerweile sehr viel dunkler, als man selbst im rechten Bild vermutet. Ich konnte in natura nicht sehen, ob Ariane lächelt oder nicht :-) Und das Steigbuch mussten wir schon recht dicht vor die Nase halten. Also haben wir uns nicht mehr lange in dem wirklich schön positionierten "Adlerhorst" aufgehalten, sondern sind gleich weiter. Für besorgte Eltern wäre es übrigens hilfreich, wenn das Seil an der Bank nicht unterbrochen worden wäre :-/

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Nach einem kurzen Pfadstück muss man sich quasi über die Klippe stürzen :-)

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Für Florian waren die ersten Meter ziemlich schwierig, denn das Seil verläuft etwa im 45-Grad-Winkel hinunter, aber die Bügel waren alle zu weit unten. Wo sich keine Felslöcher fanden, musste er (im rechten Bild) auf Reibung klettern, und das war bei der Seilneigung nochmal sehr schwierig. Ab Erreichen des senkrechten Abschwungs, wo ich stehe, war es dann leicht, weil auch Florian auf den Krampen gut hinuntersteigen und das Seil wechseln konnte.

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Da ich immer die Film-Funktion nutze, um mir Notizen zu bestimmten Abschnitten aufzusprechen, habe ich zufällig dieselbe Stelle einmal mit der Dämmerungsfunktion (links) und einmal ohne Aufhellung als Film (rechts) aufgenommen. Es war tatsächlich genau so dunkel wie im rechten Foto. Zeit, dass wir rauskommen!

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Es geht nun auch nur noch über zwei Felsbänder hinab. Beim ersten (links) liegt die Trittlinie relativ hoch, so dass Florian sich leichter tat als Ariane und ich. Danach geht es im rechten Bild ganz gemütlich auf dem zweiten Band hinunter. Insgesamt ein sehr einfacher Abschluss, aber ganz auf die leichter Schulter nehmen nach dem Motto "Jetzt sind wir ja schon unten!" darf man ihn auch nicht. Der Fels hatte nämlich nicht mehr diese schön griffige, raue Beschaffenheit wie bisher, sondern war unerwartet glatt und zusätzlich etwas feucht, so dass es leicht rutschig wurde.

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Die letzten 2 Meter hinunter sind im Hellen sicherlich sehr einfach, aber wir konnten die letzten beiden Krampen nicht erkennen (man muss sich das linke Foto stockfinster vorstellen, ich konnte jedenfalls außer Arianes Helm nichts von den Dreien sehen), so dass Steffi den Kindern von unten die Füße dirigieren musste. )

Nach dem nicht ganz so gelungenen Schmied-Klettersteig war das ein ausgesprochen schöner Ausklang! Ein wirklicher toll angelegter Steig mit grandioser Aussicht, der uns allen großen Spaß gemacht hat! Auch Steffi war sehr dankbar, dass es hier mal einen attraktiven Abschnitt ganz ohne Höhe gab!

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Frank Steiner (Email)

Last modified: Fri Dec 4 13:05:32 CET 2015

Gefahrenhinweis/Haftungsausschluss: Bei vielen der vorgestellten Wanderungen gibt es durchaus ausgesetzte und gefährliche Stellen. Die Wege sind teilweise in schlechtem Zustand, und die Gefahr eines Absturzes besteht bei schmalen Pfaden am Hang immer. Typische Gefahren wie Steinschlag oder schlechtes Wetter sind zudem in den Bergen jederzeit vorhanden. Wir bemühen uns, in der Darstellung jeder Wanderung zu vermitteln, wie anstrengend und gefährlich sie aus unserer persönlichen Sicht war und wie gut unsere Kinder damit zurecht gekommen sind.

Trotzdem übernehmen wir natürlich für keine der vorgestellten Wanderungen eine Garantie für die Richtigkeit der Darstellung, für die Ungefährlichkeit oder die Eignung für andere Kinder als unsere eigenen. Jeder wandert auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung und muss vor Ort selbst entscheiden, ob die vorgestellten Routen gefahrlos zu begehen sind oder nicht. Die Verwendung der Informationen dieser Webseite erfolgt auf eigenes Risiko. Für Unfälle, welche eventuell auf unsere Informationen zurück zu führen wären, wird nicht gehaftet.

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