Wanderung mit Kindern in der Zugspitzregion in Oberbayern: Kuhfluchtfälle

wir
Kuhfluchtfälle
Oktober 2008, Juni 2011
Ausgangspunkt: Parkplatz am Freibad oder am Kuhfluchtweg in Farchant, knapp 1 Stunde Autofahrt vom Südwesten Münchens.
Wir sind nur den blau eingezeichneten Pfad gelaufen. Die rosa Linie war der geplante Weiter- und Rückweg, den wir aber nicht geschafft haben, daher ist der Wegverlauf nur ungefähr anhand von Kartenmaterial skizziert. Ist sicherlich ein sehr lohnender Weg.
Wanderkarte des Bayerischen Vermessungsamts mit Wegverlauf
Google-Map
KML-File
Der Streckenverlauf und die Positionsmarken sind freihändig eingezeichnet. Mit Hilfe von Karten und der Fotos versuche ich aber, den Weg so genau wie möglich nachzuvollziehen, so dass die Längenangaben im Großen und Ganzen stimmen sollten. Manchmal gibt es Abweichungen zwischen den Koordinaten in Google und beim Vermessungsamt, so dass die Linien und Marken auf der Vermessungsamtskarte ein kleines bisschen daneben liegen können.
Länge:
  • Leichte Variante bis zum Wasserfall hinter der Brücke von unserem Parkplatz aus (hin und zurück): knapp 4 km, gut 100 hm
  • Leichte Variante vom nördlichen Parkplatz aus: knapp 3 km, gut 100 hm
  • Bis zum Aussichtspunkt und zurück: 7½ km, 450 hm
  • Bis zur Hütte und zurück: 8½ km, 610 hm
  • Geplanter aber nicht geschaffter Rundweg: ca. 9½ km, 900 hm
Alter unserer Kinder: 2008 waren die Kinder 3½ und 5½. Die Strecke bis zum Wasserfall oberhalb der Brücke vom nördlichen Parkplatz ist für das Alter perfekt.
2011 war Florian 6¼ Jahre alt, Ariane war nicht dabei, da sie mit den Pfadfindern unterwegs war.
Zeit: 2008 bis zum Wasserfall nach der Brücke und zurück inkl. viel Spielen: 3 Stunden
2011 bis zur Hütte und zurück: 7½ Stunden. 1½ Stunden davon sind alleine für Pausen an der Aussichtsplattform und der Hütte draufgegangen. Für den Abstieg haben wir mit vielen kleinen Pausen fast genauso lange gebraucht wie für den Aufstieg, was wohl auch daran lag, dass man den Pfad auch runter konzentriert gehen muss.
Die Etappen 2011 zur besseren Einschätzung (ohne Pausenzeiten zwischen den Etappen):
  • Parkplatz bis Brücke: 40 Minuten
  • Brücke bis Aussichtsplattform: 1:30 h
  • Aussichtsplattform bis Hütte: 35 Minuten
  • Abstieg bis Parkplatz inkl. Pausen: 3 Stunden
Schwierigkeit: Die 610 hm bis zur Hütte haben uns viel stärker geschlaucht als z.B. die 670 hm bei der Grüntenwanderung. Das lag zum einen wohl am sehr schwülen Wetter, aber sicher auch daran, dass der Pfad keine "Erholungsabschnitte" bietet. Es ist die ganze Zeit schmal und steil und hat immer wieder hohe Stufen in den Kehren. Es gibt auch keine Stellen, wo die Kinder mal gefahrlos herumlaufen können, weil es immer irgendwo steil runtergeht, das strengt auf Dauer ein bisschen an. Man sollte diese Wanderung daher nicht unterschätzen!
Von Parkplatz bis zum Bach ist es ein leichter Spaziergang mit vielen Spielstationen. Die 100 hm bis zur Brücke sind recht steil, und für kleine Kinder (3-4 Jahre) ist das schon eine echte Wanderung. Bis zur ersten Wasserfallaussichtsstelle 5 Minuten nach der Brücke ist der Weg gerade erst ausgebaut worden und man kann mit kleinen Kindern (oben an der Hand) gut bis dahin gehen. Danach wird der Pfad schmal, hat viele Wurzeln, Stolpersteine und für Kinder durchaus hohe "Kraxelstufen". Mit entsprechender Trittsicherheit ist er gut zu gehen, führt aber oft am steilen Hang entlang, den man wegen das Waldes nicht immer so recht wahrnimmt und leicht unterschätzen kann. Beim Abstieg war das Stück, auf dem man die Aussichtsplattform umgeht, das schwierigste, weil es hier nass und darum auf dem matschigen Boden vor allem in den Kehren stellenweise sehr rutschig war. Der Weg über die Plattform war da definitiv einfacher. Ansonsten ging der Abstieg aber gut.
Die letzen 50 Meter zur Aussichtsplattform sind nur was für Kinder mit guter Trittsicherheit und richtigen, knöchelstützenden Wanderschuhen, denn da darf man auf dem Geröll nicht ins Rutschen kommen. Es wäre gut, vorher mit den Kindern schonmal so Touren wie die Reichenbachklamm problemlos gelaufen sein.
Für Leute mit Höhenangst wird es kurz vor der Hütte evtl. problematisch: Erst geht es über einen Wiesengrat, der eigentlich ausreichend breit ist, aber es fehlt eine Bergseite zum "optischen Festhalten". Und danach wird der Pfad sehr schmal und geht an einer sehr steilen Stelle entlang. Hier haben wir das erste Mal gemerkt, dass Steffi doch unterer stärkerer Höhenangst leidet als angenommen. Für sie waren die letzten 5 Minuten vor der Hütte wegen der fehlenden Bergseite und dem kurzzeitig sehr steilen Hang viel schwieriger als z.B. der Stangensteig, und darum haben wir die Wanderung auch an der Hütte beendet. Bis zur Aussichtsplattform ging es erstaunlicherweise gut, obwohl es da am Schluss eigentlich auch etwas ausgesetzt war. Aber da ist es nicht ganz so steil und der Bergseite vermittelt Sicherheit. Wer's bis zur Hütte schafft, kann an dem dort querliegenden Baumstamm am Wurzelschirm ganz nah an die Kante gehen und runterschauen. Wer das schafft, der ist schwindelfrei :-)
Achtung: Nach dem Eintrag von Thomas weise ich an dieser Stelle schonmal deutlich daraufhin, dass wir hier keinen Weg zur Frickenhöhle beschreiben und auch niemandem empfehlen, die Höhle auf eigene Faust zu suchen, der keine umfangreiche Erfahrung in gefährlichem (Absturz-)Gelände hat. Wir selbst haben es auch nicht versucht. Lieber mal beim DAV nach einer geführten Tour fragen.
Achtung 2: Es gibt 3 Stellen nach der Brücke, wo man versehentlich in einen falschen Pfad einbiegen bzw. den Abzweig zur Aussichtsplattform verpassen kann. Die sind unten auf den Fotos erklärt, bitte gut anschauen, damit ihr euch vor Ort dran erinnert. An allen 3 Stellen muss man sich rechts halten, da man quasi immer am Rand zur Schlucht entlang läuft.
Bitte beachtet die Gefahrenhinweise.
Attraktivität: Bis zur Brücke ist das ein toller Spielplatz für Kinder. Gerade wenn man an den Bach kommt, gibt es viele Spielmöglichkeiten, auch im Bachbett. Im Folgenden führen immer wieder kleine Kinderpfade neben dem Hauptweg runter zum Wasser, wo man spielen, herumklettern oder die tollen kleinen Wasserfälle und Strudel bestaunen kann. Die Aussichten bei der Brücke und dem Wasserfall-Aussichtspunkt danach sind grandios und es lohnt sich, auch mit kleinen Kindern bis hierher zu wandern.
Der weitere Pfad ist immer schön schmal und spannend, zu Beginn vielleicht etwas eintönig. Der Wald wird aber immer lichter und schöner und es macht großen Spaß, in ihm hochzusteigen. Florian kam besonders im oberen Teil und nach der Aussichtsplattform durch die vielen Kraxelstellen oder Baumstämme quer über dem Weg auf seine Kosten :-) Die Fernblicke an den beiden Aussichtspunkten (wo nur Schwindelfreie weit nach vorne gehen) sind toll. Die Aussichtsplattform ist eine Wucht, man kann die Schönheit dieser Stelle auf den Fotos nicht wiedergeben. Wir wollten gar nicht mehr weggehen :-) Bis hierhin sollte man auf jeden Fall laufen, es ist die Anstrengung definitiv wert. Zur Hütte lohnt es sich noch, wenn man die beeindruckende Ausblicke von oben auf den Wasserfall und nördlich bis zum Starnberger See genießen will.
Infos:
  • Wer mit kleineren Kindern nicht so hoch wandern, sondern lieber den gesamten Walderlebnispfad "abklappern" will, findet alle Infos dazu auf den Seiten der Gemeinde Farchant.
  • Wenn man im Sommer unterwegs ist, tummeln sich im hohen Gras eine Menge Zecken. Da sollte man schon während der Tour immer mal wieder schauen und sie sich noch rechtzeitig von den Armen und Beinen wischen.
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Die Bilder wachsen ein bisschen mit, ein großes Browser-Fenster lohnt sich also :-)
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Der südliche Parkplatz war bewusst gewählt, weil wir eigentlich vorhatten, hier nach der großen Runde zurückzukommen. Da das nicht geklappt hat, war der Rückweg mit dem müden Florian über den Walderlebnispfad etwas zäh. Wer nur bis zur Aussichtsplattform oder Hütte will und dann denselben Weg zurückgeht, nimmt besser den nördlichen Parkplatz (siehe Google Map) und spart so ein bisschen Wegstrecke. Allerdings verpassst man dann die ganzen Stationen hier.

Von unserem Parkplatz aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Hohen Fricken und konnten erkennen, wo wir eigentlich langgehen wollten (rosa) und bis wohin wir gekommen sind (blau). Auf den Fotos habe ich später gemerkt, dass man sogar das Gipfelkreuz sehen kann. Das ist aber noch ein bisschen zu hoch für uns :-)

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Es gibt viele kleine Spielstationen auf dem Weg bis zum Bach, hier sind nicht alle abgebildet. Am Bach selbst kann man im Wasser spielen, balancieren oder schauen, wie weit man im Vergleich mit den Tieren hüpfen kann. Das Kneippen haben wir uns aber gespart :-)

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Wann immer ein winziger Pfad links vom Hauptweg erkennbar ist, sollte man den nehmen. Auch als Erwachsener hat man da schöne Ausblicke auf den Bach. Nach dieser schönen Sitzmöglichkeit wird der Weg steiler und man braucht ein paar Serpentinen durch den Wald, bis man die Brücke sieht.

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An der Brücke fließen die beiden Bachläufe zusammen, daher leitet sich wohl auch der Name Kuhflucht aus dem Lateinischen "confluere"/"confluctum" ab. Rechts von der Brücke geht es ein paar Meter zu einer kleinen Sitzhütte hoch und dahinter kann man noch ein paar Meter weiter eine Art Pfad hochklettern, von wo aus man einen schönen Blick auf den Hauptwasserfall und die Brücke hat.

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2008 begann der Bergpfad direkt hinter der Brücke. 2011 war dieser Teil aber zu einem breiten und gut befestigten Weg ausgebaut worden, damit man auch mit kleinen Kindern noch bis zu erstem Wasserfall-Aussichtspunkt hochsteigen kann.

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Wo der Ausbau aufhört gibt es einen Abzweig nach rechts, wo nun kleine Kinder aber doch an die Hand müssen, denn die Seilgeländer bieten keinen ausreichenden Schutz. Auf dem rechten Foto der Aussichtspunkt auf die nächste Wasserfallstufe. Hier endet die leichte Variante der Kuhfluchttour.

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Hier sind wir jetzt ein Stück weiter auf dem Bergpfad gegangen. In der Kehre kann man auf einem etwas glitschigen Pfad sehr nah an den Bach herangehen. Der Pfad bleibt jetzt im weiteren Verlauf immer recht schmal und in den Kehren hat es hohe Wurzel- oder Felsstufen. 2008 haben wir Florian hier getragen, weil er die Stufen nicht alleine hochkam und auch nicht mehr konnte.

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2008 sind wir noch ca. 20 Minuten lang nach dem Wasserfall-Aussichtspunkt hochgestiegen, dann war Schluss, weil es für die Kinder zu anstrengend war, und so haben wir's uns im Gras gemütlich gemacht (nicht leicht, hier eine nicht-steile Stelle zu finden...). Florian mussten wir dann zurücktragen. Er war damals 3½, d.h. bis zum Wasserfall nach der Brücke wäre es gerade recht gewesen. Die Mädels wollten noch ein bisschen weiter.

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Achtung: Wenn es sich im rechten Foto im Wald gabelt (nicht zu verwechseln mit gelegentlichen Trittspuren direkt am Hang, die zu kleinen Aussichtsstellen führen, z.B. an solchen Stellen wie auf dem linken Foto), muss man sich rechts halten. Nachdem der Pfad anfangs in immer gleichen Serpentinen durch dichten Wald verlief, wird er jetzt abwechslungsreicher, aber es ist auch mehr Trittsicherheit gefragt. Man kommt immer wieder mal an den Abhang heran und die Wurzel- und Felsstufen nehmen zu.

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Der erste Aussichtspunkt. Man kann ziemlich weit nach vorne gehen, wenn man schwindelfrei ist. Die Ausblicke sind klasse! Wenn man nach links rüberschaut, sieht man eine weiße Hütte mitten im Wald. Das ist die Wasserwartdiensthütte, an der uns der geplante Rückweg vorbeigeführt hätte. Richtung Garmisch hat man einen schönen Blick auf die Zugspitze, die sich aber in den Wolken versteckt.

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Links der Rückblick vom Aussichtspunkt auf den Pfad, der dorthin führt. Achtung! Jetzt muss man aufpassen: 3 Minuten nach dem Aussichtspunkt kommt man an den Pfahl im rechten Bild. Wer zur Aussichtsplattform will, muss hier rechts abbiegen, das ist leider nicht wirklich markiert. Man folgt nun grünen Punkten, aber der Pfad bleibt auch gut erkennbar.

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Nochmal Achtung: Ca. 1/4 Stunden nach der Abzweigung kommt man ziemlich nah an den Rand, danach biegt der Pfad nach links ein und man kommt an diese Felsstelle mit dem Spalt im Boden. Oben drauf (rechtes Bild) muss man über den Spalt rüber nach rechts abbiegen. Den Pfad links sind wir mal ein Stück reingelaufen, aber der führte immer weiter weg von der Quelle. Wir haben auch nicht erkannt, ob er irgendwo wieder zurück auf den Pfad zur Plattform führt. Rechts kommt man auf jeden Fall hin.

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Jetzt kommt die kurze Passage über das Geröll, wo absolute Trittsicherheit gefragt ist. Der Pfad ist hier stellenweise sehr schmal. Die Plattform ist aber nur noch etwa 50 m entfernt.

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Und da sind wir! Wie schön es hier ist, kann man auf den Fotos nicht ansatzweise erkennen, das kann man mir nur glauben: es ist toll :-)

Wer links den Hang hochschaut, kann die Frickenhöhle sehen. Um den Weg dorthin wird im Internet ein kleines Geheimnis gemacht, wohl weil die Höhlenbegeher verhindern wollen, dass Hinz und Kunz da hinlatschen. Tatsächlich gibt es auch keinen offiziellen Weg mehr, seit ein früherer Jägersteig weggeruscht ist. Ich hab zwar netterweise ein Foto mit Skizze eines ungefähren Alternativwegs von jemand erhalten, der bei der Höhle war. Aber da er wohl nicht ganz ungefährlich ist und wir ihn selbst noch nicht ausprobiert haben, werde ich ihn hier auch nicht einzeichnen, damit ich nicht jemand zu einem falschen Weg verleite. Vielleicht ist das auch nichts, was wir mit unseren Kindern im momentanen Alter versuchen werden, mal sehen. Üngeübte Leute, die keine Erfahrung mit Klettern und schwierigem Gelände haben, sollten wohl auf keinen Fall versuchen, die Höhle alleine zu finden.

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Wer noch weiter zur Hütte will, geht zum Geröllfeld und steigt aber nicht wieder runter, sondern hält sich rechts (siehe auch Foto oben). Wer runter will, kann aber auch rechts lang bis zum normalen Pfad gehen und dann dort absteigen. Die nun folgenden 5 Minuten bis zum Hauptpfad waren die spannendsten mit den Felsen und Bäumen, die im Weg lagen :-)

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Der Hauptpfad. Entweder links zurück oder noch rechts weiter zur Hütte. Nach oben wird der Pfad jetzt schmaler und steiler.

Wer unter Höhenangst leidet, sollte damit rechnen, dass er auf dem weiteren Weg zur Hütte evtl. Probleme bekommt!

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Die zweite Aussichtsstelle. Natürlich haben wir extra so geparkt, dass der Caddy wieder zu sehen ist :-)

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Direkt nach der Aussichtsstelle kommt der kleine Grat, wo es Steffi auf einmal richtig mulmig wurde, da es auf beiden Seiten runter geht. Im rechten Bild (mit dem Aussichtspunkt hinten) besser zu erkennen.

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Direkt nach dem Grat wird dann der Pfad sehr schmal und verläuft direkt am steilen Hang, sieht man im linken Bild und in dem rechts darüber. Am Ende des Pfads im linken Bild kommt eine Rechtskehre und dann ist man im rechten Bild angekommen und da können sich Leute mit Höhenangst wieder entspannen. Hier geht's zwar auch auf beiden Seiten runter, aber der Bergrücken hier ist etwas abgeflacht und gut 25 m breit. Beim Klick aufs rechte Foto kann man die Hütte sehen, die wohl schonmal als Stützpunkt von Leuten genutzt wird, die den ganzen Tag in der Frickenhöhle unterwegs sein wollen.

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Links kann man hinten den Starnberger See erkennen. Zur anderen Seite hin liegt ein langer Baumstamm auf dem Boden, dessen Wurzelschirm wie ein Geländer vor dem Abgrund aufragt (sieht man auch auf dem unteren rechten Bild hinten). Der Blick von oben auf die Quelle ist sehr beeindruckend, von daher lohnt sich der Weg bis hierher durchaus.

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Im linken Bild ist in der Vergrößerung die ungefähre Lage der Höhle eingezeichnet. Leider habe ich von weiter vorne kein Foto nach unten gemacht.

Man muss zwar hier nicht auf dem Pfad weitergehen, der direkt an den Abgrund heranführt, sondern kann einfach durch die Wiese laufen, aber entgegenkommende Wanderer sagten uns, dass es im folgenden noch 1-2 ausgesetzte Stellen gebe. Außerdem konnte man von hier aus gut sehen (im nächsten Bild), wo unser geplanter Weg weitergegangen wäre, und die Rinnenüberquerungen mussten dann heute nicht mehr sein. Darum haben wir die Wanderung lieber hier beendet und sind wieder abgestiegen. Davon im Folgenden noch ein paar Fotos. Man sieht ja von oben immer besser, wie steil es ist. Der Abstieg ging zwar langsam, weil wir immer recht vorsichtig gegangen sind, war dann allerdings unerwartet gut zu laufen. Nur auf dem Teil, wo man auf dem Hauptpfad die Aussichtsplattform umgeht, war es etwas unangenehm, weil der Pfad dort feucht und daher stellenweise rutschig war.

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Und nach all den schwierigen Stellen über Felsen, Wurzeln und an Abgründen entlang ist Florian dann hier, wo man aus dem Wald nach der Brücke herauskommt, hingefallen, weil er zu schnell den Weg runtergerannt ist :'-( Der wird nämlich hier nach unten immer steiler.

Von der Brücke zum Parkplatz hat es nochmal 45 Minuten gedauert, da wir ja wie erwähnt nur im Falle des geplanten Rundwegs gut geparkt hätten. Wer schon weiß, dass er denselben Weg zurückkommt, parkt wirklich besser auf dem nördlichen Parkplatz.

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Frank Steiner (Email)

Last modified: Wed Nov 9 13:24:04 CET 2016

Gefahrenhinweis/Haftungsausschluss: Bei vielen der vorgestellten Wanderungen gibt es durchaus ausgesetzte und gefährliche Stellen. Die Wege sind teilweise in schlechtem Zustand, und die Gefahr eines Absturzes besteht bei schmalen Pfaden am Hang immer. Typische Gefahren wie Steinschlag oder schlechtes Wetter sind zudem in den Bergen jederzeit vorhanden. Wir bemühen uns, in der Darstellung jeder Wanderung zu vermitteln, wie anstrengend und gefährlich sie aus unserer persönlichen Sicht war und wie gut unsere Kinder damit zurecht gekommen sind.

Trotzdem übernehmen wir natürlich für keine der vorgestellten Wanderungen eine Garantie für die Richtigkeit der Darstellung, für die Ungefährlichkeit oder die Eignung für andere Kinder als unsere eigenen. Jeder wandert auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung und muss vor Ort selbst entscheiden, ob die vorgestellten Routen gefahrlos zu begehen sind oder nicht. Die Verwendung der Informationen dieser Webseite erfolgt auf eigenes Risiko. Für Unfälle, welche eventuell auf unsere Informationen zurück zu führen wären, wird nicht gehaftet.

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Das Hintergrundbild stammt von http://www.grsites.com.