Bergwandern mit Kindern in den Alpen in der Zugspitzregion in Oberbayern: Kofel bei Oberammergau

wir
Kofel (1342)
November 2011
Ausgangspunkt:Parkplatz südöstlich des Friedhofs im Süden von Oberammergau, eine Stunde Autofahrt vom Südwesten Münchens.
Wanderkarte des Bayerischen Vermessungsamts mit Wegverlauf
Google-Map
KML-File
Der Streckenverlauf und die Positionsmarken sind freihändig eingezeichnet. Mit Hilfe von Karten und der Fotos versuche ich aber, den Weg so genau wie möglich nachzuvollziehen, so dass die Längenangaben im Großen und Ganzen stimmen sollten. Manchmal gibt es Abweichungen zwischen den Koordinaten in Google und beim Vermessungsamt, so dass die Linien und Marken auf der Vermessungsamtskarte ein kleines bisschen daneben liegen können.
Länge:Insgesamt 5 km mit ca. 520 hm, davon ca. 550 m (hin und zurück) mit 100 hm für die seilversicherten Abschnitte.
Unsere Zeit:6 Stunden. Das ist recht lang für so eine kurze Strecke und liegt daran, dass wir an den seilversicherten Stellen so ausführlich mit den neuen Karabinern geübt haben. Das erkennt man auch an den Etappenzeiten:
  • Parkplatz bis Beginn der seilversicherten Stellen inkl Rast: 2 Stunden
  • Seilversicherte Passagen bis zum Gipfel: 1 ¼ Stunden
  • Gipfelpause: 45 Minuten
  • Abstieg bis Ende der seilversicherten Stellen: 45 Minuten
  • Ende der seilversicherten Stellen bis Parkplatz: 1 ¼ Stunden
Alter unserer Kinder: gut 6½ und 8½ Jahre
Schwierigkeit: Der Aufstieg durch den Wald bis zum Sattel hat ein paar Wurzel- und kleine Felsstellen, die aber problemlos zu meistern sind. Einzig bei der Überquerung der Schotterrinne muss man etwas aufpassen, da die Steine ein bisschen nachgeben und die Füße leicht rutschen. Mit entsprechender Konzentration ist sie aber problemlos zu meistern.
Im Wald besteht Steinschlaggefahr, siehe Text bei den Fotos unten.
Für die seilversicherten Stellen sind Wanderschuhe mit stabilen Sohlen nötig, denn die Felsen sind an vielen Stellen glattpoliert und selbst in trockenem Zustand rutschig. Das kann vor allem beim Abstieg unangenehm werden.
Die Serpentinen am Anfang haben 2-3 etwas schwierigere, steile Felsstellen, wo man sich mit beiden Händen am Seil hochziehen oder abseits des Seils mit Händen und Füßen klettern muss. Dazwischen ist der Pfad immer wieder mal einfach. Wer keine Ansicherung besitzt und nicht vor hat, gefährlichere Steige zu gehen, muss sich hierfür vielleicht nicht unbedingt eine zulegen, sollte dann aber direkt hinter den Kindern gehen und immer eine Hand für sie freihaben. Mit entsprechender Trittsicherheit und Vorsicht sollte es dann auch gehen. Zu leicht sollte man das Ganze aber nicht nehmen, der Hang ist stellenweise doch recht steil. Wenn man da auf dem Pfad mal umknickt und Richtung Tal stürzt, ist nicht sicher, dass man auf auf dem Weg darunter wieder Halt findet, und dann fällt man ziemlich tief weiter bis in die Schotterrinne. Ich hoffe, die Fotos sind aussagekräftig genug, dass sich jeder ein eigenes Urteil bilden kann!
Für uns war klar, dass wir hier mit Ansicherung gehen, um uns keine Sorgen machen zu müssen. Vor allem bei Florian wäre ich unsicher, ob er schon die Kraft hat, sich richtig am Sicherungsseil festzuhalten, falls er wegrutscht. Außerdem war es in Vorbereitung auf schwierigere Touren im nächsten Jahr eine gute Trainingsstrecke für die neuen Klettersteigkarabiner, durch die wir die Drahtschnapper nach dem Burgberger Hörnle ersetzt haben und die in der Handhabung doch ein klein bisschen anders sind. Gerade auf den einfachen Pfadabschnitten konnten die Kinder das Umsetzen in Ruhe üben. Und natürlich gibt es ihnen auch Sicherheit, so eine Strecke alleine zu bewältigen.
Der Mini-Klettersteig kurz vor dem Gipfel ist deutlich steiler, und wer hier den Halt verliert, rutscht auch mit Ansicherung ein paar Meter die Felsen wieder runter, bevor die Karabiner am nächsten Anker hängenbleiben. Hier ist die Ansicherung der zwar wichtige Unterschied ob man 3 oder 10 Meter abrutscht, aber um selbst die 3 Meter zu vermeiden, sind wir hier dicht hinter den Kindern geblieben, mussten aber nicht eingreifen. Man kommt mit Händen und Füßen diese Passage ziemlich gut hoch. Runter haben wir den Steig dann aber lieber umgangen.
Am Gipfel sollte man die Kinder nicht rumrennen lassen, an zwei Seiten geht es plötzlich senkrecht nach unten. Für Leute mit Höhenangst sind nach Steffis Aussage neben dem nicht sooo breiten Gipfel gar nicht die seilversicherten Serpentinen oder der Klettersteig schwierig, sondern der Abschnitt dazwischen. Da führt einen der Weg zweimal direkt an den steilen Abgrund und man blickt runter bis ins Tal. Eine Stelle kann man umklettern, an der anderen gibt es Sicherungseile, so dass Steffi insgesamt relativ entspannt hochgekommen ist.
Hinweis: Es gibt einen viel spannenderen Aufstieg zum Kofel über die Nordseite, dessen Einstieg nach ca. 1 km über den Grottenweg erreicht wird, an dessen Beginn man nach dem Parkplatz vorbeikommt (s.u.). Dieser Aufstieg ist in der Brunnbergkamm-Wanderung beschrieben und definitiv empfehlenswert!
Bitte beachtet die Gefahrenhinweise.
Attraktivität: Eine sehr schöne Klettertour, die wegen ihrer Kürze und Nähe zu München auch für die kürzeren Tage zur Winterzeit gut geeignet ist. Der erste Blick auf den Gipfel von unten ist schon klasse, selten hat man sein Ziel so schön vor Augen. Der Aufstieg durch den Wald ist angenehm, wenn auch nicht sehr abwechslungsreich, aber der Pfad ist schmal und mit einigen Wurzeln und größeren Steinen im Sinne unsere Kinder spannend. Die letzten 100 hm mit den Seilversicherungen haben den Kindern riesigen Spaß gemacht, sowohl der etwas leichtere Teil als auch der kurze Mini-Klettersteig am Ende. Vor allem, weil sie mit der Ansicherung alleine 15 Meter vorgehen durften, nachdem sie gezeigt hatten, dass sie das Umsetzen der neuen Karabiner gut beherrschen. Da waren sie natürlich auch sehr stolz und es war viel toller, als wenn wir ständig dicht hinter ihnen hergehüpft oder wie auch gesehen in einer Seilschaft gegangen wären. Der Gipfel ist dann wirklich sehr schön geeignet zum Ausruhen und Genießen der Ausblicke. Die Tour hat uns allen großen Spaß gemacht.
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Kurz vor dem Parkplatz hat man einen schönen Blick auf den Kofel, der wegen seiner Form auch das Matterhorn von Oberammergau genannt wird. Man fragt sich bei dem Blick, wie man da rauf kommen soll. Geht ja wohl nur von hinten, sonst haben wir die falsche Ausrüstung dabei :-) Mit guten Augen kann man sogar das Gipfelkreuz erkennen. Das geht nach dem Parkplatz von der Wiese aus nicht mehr.

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Von rechts aus Richtung Kolbenalm/Grottenweg kommt man zurück, wenn man am Sattel auf dem Rückweg Richtung Kolbensattelhütte läuft.

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Hier hörten wir plötzlich von oben die Rufe "STEIN!" und da kam auch schon ein ca. faustgroßer Stein angekullert, der noch 2-3 weitere mitnahm, die alle ziemlich genau auf uns zukamen. Wir sind losgedüst, aber die Steine wurden dann ein paar Meter über unserem Weg von den Bäumen und dem vielen Laub aufgehalten. Im weiteren Verlauf haben wir das noch 2x beobachtet bzw. die Rufe "Stein!" gehört und einmal sogar selbst einen Stein losgetreten. Man muss hier also vorsichtig gehen und immer ein Ohr und Auge Richtung Bergseite haben und sollte selbst nie zu nah am Rand der Hangseite laufen, um nicht selbst einen Steinschlag auszulösen..

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Zu der kleinen Höhle gab es leider keinen erkennbaren Pfad, und da einfach so ins Gelände zu kraxeln, war uns bei dem rutschigen Boden zu gefährlich

Der Pfad hat durch die Serpentinen eine angenehme Steigung und ist gut zu laufen. Der Rand ist ab und zu ein bisschen bröckelig, da kann man leicht mal abrutschten. Die Wurzeln- und Felsstellen sind alle gut zu überwinden und machen den Pfad erst so richtig interessant :-) Bei kleineren Kindern muss man hier und da vielleicht ein bisschen Hilfestellung leisten.

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Die Überquerung der Schotterrinne war der unangenehmste Teil des Aufstiegs. Zwar ist der Pfad ausreichend breit gestuft, aber trotzdem geht es sich auf den nachgebenden Steinen nicht schön. Hier mussten die Kinder dicht bei uns bleiben, denn wenn man hier vom Weg abkommt...

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...geht's erstmal ziemlich weit nach unten. Nach oben verläuft die Rinne weiter bis zum Beginn des seilversicherten Aufstiegs.

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In den Kehren muss man ab und zu bisschen aufpassen, da es steil und rutschig sein kann. Nach der Schotterrinne kam von oben ein ziemlich eisiger Luftstrom herunter. Es empfiehlt sich, nicht wie wir hier zu rasten, sondern noch weiterzugehen, bis man in der Sonne ankommt (oder gleich bis zum Sattel, was nicht mehr all zu weit ist).

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Der ganze Teil im Wald ist eigentlich kein Absturzgelände, aber runterkullern will man hier trotzdem nicht. Bei kleinen Kindern sollte daher ein gewisse Trittsicherheit schon vorhanden sein.

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Der Sattel. Eigentlich wollten wir auf dem Rückweg über die Kolbenalm (man muss nicht bis zur Kolbensattelhütte, sondern kann vorher Richtung Tal abbiegen) und den Grottenweg zurück laufen. Man kommt dann oberhalb des Parkplatz raus, siehe Foto oben. Wir haben aber zuviel Zeit mit dem Kraxeln und auf dem Gipfel verplempert, und da es um 5 schon stockdunkel wurde, sind wir den Aufstiegsweg zurück.

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Schon auf dem kurzen Stück bis zum Beginn der seilversicherten Stellen ist Trittsicherheit wichtig, denn hier geht es steiler runter als im Wald bisher und die Wurzeln und Felsen in Weg nehmen zu.

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Der Beginn des seilversicherten Steigs. Von hier bis zum Gipfel sind noch gut 100 hm zu überwinden. Leider hab ich's mit den Lichtverhäl;tnissen nicht hinbekommen, ein Foto zu machen, wo man den Verlauf des Steigs erkennen kann. Man landet nach ein paar Serpentinen links oben, da wo das braune Gras aufhört. Das Ganze ist also nicht wirklich lang. Ohne Kinder und Sicherung würde man für dieses Stück maximal 5 Minuten benötigen.

Die letzten Meter vor dem Beginn der längeren Seilversicherung (rechtes Foto) sind ziemlich rutschig und müssen vor allem beim Abstieg sehr vorsichtig gegangen werden. Hier kann man auch gut erkennen, dass man bei einem Sturz im schlechtesten Fall nicht irgendwo in der Böschung landet, sondern immer weiter das Geröllfeld runterkullert, das wir vorhin ueberquert haben. Ohne Ansicherung sollte man also wirklich sehr konzentriert gehen.

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Die Einstiegsstelle von unten (links) und oben (rechts). Hier im unteren Teil ist das die steilste und sowohl rauf als auch runter die schwierigste Stelle. Beim Abstieg ist der Mann in der blauen Jacke im nächsten Bild auch tatsächlich beim Übergang vom Fels auf den gerölligen Pfad weggerutscht (es ist aber nichts passiert).

Aufpassen muss man, weil die Felsen an Stellen wie im nächsten rechten Bild abgeschliffen sind und selbst bei Trockenheit sehr glatt waren!

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Da sie beide das Umsetzen der Haken direkt gut gemacht haben, durften die Kinder alleine vorsteigen. Das ist ja das, was ihnen Spaß macht, wenn die Eltern nicht immer dicht hinter ihnen in Sicherungsstellung herlatschen :-)

Nicht verwirren lassen, ich mische hier ein paar Fotos vom Abstieg rein, da man darauf manches wegen der günstigeren Lichtverhältnisse besser erkennen kann.

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Beim Blick zurück sieht man, dass es an manchen Stellen doch recht steil ist und ein Tritt neben den Pfad manchmal ziemlich weit unten enden kann.

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Der Pfad ist an manchen Stellen wie im linken Bild durchaus gut angelegt. Trotzdem haben wir die Kinder sich hier überall einhaken lassen, denn im rechten Bild sieht man, wie es neben dem Pfad runtergeht. Der Mann hinten mit der blauen Jacke stünde im linken Bild ungefähr in der Mitte zwischen Ariane und Florian. Und natürlich kann man auch auf einem so guten Pfad mal stolpern, daher waren wir hier lieber etwas übervorsichtig. Außerdem hat den Kindern das Hantieren mit den Seilen sowieso Spaß gemacht :-) Im nächsten Bild schaue ich von da runter, wo Ariane im linken Bild hinten zu sehen ist.

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Runter schwieriger als rauf :-) Überall liegt Geröll, das einen leicht ins Rutschen bringt.

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Zwischendurch wurden wir von einer Seilschaft mit etwas älteren Kindern in der Mitte überholt. Zu dieser Form der Sicherung wie auch zum Sichern von Kindern am kurzen Seil, was wir hier ebenfalls gesehen haben, empfehle ich mal, nach "Pit Schubert Mitreißgefahr" zu googlen. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen mit dem DAV-Sicherheitskreis sind erschreckend.

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50 Meter nach dem letzten Seil kommt man an diese Stelle. Hier kann man entweder links lang über den Pfad gehen oder geradeaus über die Felsen klettern.

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Für Nicht-Schwindelfreie ist der Weg geradeaus besser, denn auch wenn das auf den Fotos nicht ungefährlich aussieht, ist man hier nicht nah am Abgrund (und es gibt hier ein paar Bäume, die einen auffangen könnten). Die Frau mit der roten Jacke im linken Bild hat den Pfad gewählt.

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Links herum über den Pfad muss man erst diese kleine Kletterstelle überwinden. Das ist hoch ok, aber runter (rechtes Foto) schaut man dabei ziemlich weit in den Abgrund. Wem dabei die Knie weich werden, der steigt besser wieder über die Felsen ab. Ich bin mit den Kindern auf dem Rückweg hier hinunter, weil das längere Klettern über die Felsen ja runter immer unangenehmer ist als hoch.

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Hier trifft man sich wieder, und da kommt direkt im rechten Bild noch eine Stelle, wo man beim Abstieg unangenehm in die Tiefe schaut. Da man sich aber hier wieder anseilen kann, war es auch für Steffi nicht so schwierig.

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Dieselbe Stelle im Rückblick/beim Abstieg.

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Das ist nun der eigentliche kleine "Klettersteig". Zwar hilft hier unsere Ansicherung schon etwas weniger als auf den bisherigen Serpentinen, aber ein Klettersteigset würde selbst mit kindgerechter Falldämpfung (wenn's das gäbe) auch nicht mehr bringen.

Links herum kann man den Steig umgehen und muss nur über 1-2 Stellen ein bisschen kraxeln. So gehen wir nachher zurück.

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Florian hat sich's gut gemerkt: eine Hand ist immer fest am Seil, die andere setzt die Karabiner nacheinander um, damit man auf keinen Fall mit beiden Händen gleichzeitig beide Karabiner löst. Natürlich waren wir so nicht die schnellsten, aber die Leute oben haben geduldig gewartet. Nur das Mädchen im nächsten Bild hatte es ein bisschen eilig.

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Der Blick zurück, den Steig hinunter.

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Nach einer Plattform geht's ein letztes Mal am Seil entlang. Hier lauert auf der rechten Seite des Seils auch wieder der Abgrund.

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Der Gipfel ist nicht riesig, aber es reicht locker für 20 Personen, ohne dass man sich drängen muss. Die größere Gruppe, zu der auch die Seilschaft gehörte, war schon wieder weg, als wir ankamen. Die Kinder sollten hier oben aber nicht herumrennen, denn an manchen Stellen geht es recht unvermittelt und steil runter.

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Wenn die Oberammergauer ein bisschen Fantasie hätten, hätten sie ihre Häuser in Form einer Sonnenuhrskala gebaut :-) Im rechten Bild der Schartenkopf und der Laber. Dahinter versteckt sich das Ettaler Mandl, das auch noch auf unserer Liste steht.

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Für den Abstieg wählen wir den Pfad und umgehen den Klettersteig. Hier muss man nur an zwei Stellen ein klein bisschen Kraxeln. Einmal im nächsten Bild...

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...und einmal hinter der Hütte. Peanuts im Vergleich zum Aufstieg ;-)

Die Bilder vom Abstieg der seilversicherten Stellen habe ich ja oben schon eingestreut habe. Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke vom Rückweg durch den Wald.

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Beim Abstieg fiel uns diese Höhle gegenüber auf. Wie ich später herausgefunden habe, handelt es sich hier um die Bährenhöhle. Wer noch ein bisschen Zeit hat, sollte sich die ruhig noch anschauen, man kann direkt davor parken. Wir hatten in der einsetzenden Dämmerung bei der Kälte allerdings keine Lust mehr. Lieber noch eine kurze Pause, wenn einem die Bank schon sowas befiehlt, und dann waren wir wieder am Auto.

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Frank Steiner (Email)

Last modified: Tue Aug 20 11:27:47 CEST 2013

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Trotzdem übernehmen wir natürlich für keine der vorgestellten Wanderungen eine Garantie für die Richtigkeit der Darstellung, für die Ungefährlichkeit oder die Eignung für andere Kinder als unsere eigenen. Jeder wandert auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung und muss vor Ort selbst entscheiden, ob die vorgestellten Routen gefahrlos zu begehen sind oder nicht. Die Verwendung der Informationen dieser Webseite erfolgt auf eigenes Risiko. Für Unfälle, welche eventuell auf unsere Informationen zurück zu führen wären, wird nicht gehaftet.

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Das Hintergrundbild stammt von http://www.grsites.com.