Spannende Wanderungen mit Kindern südlich von München

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Erläuterung der Icons
Damit man nicht alle Wanderungen durchschauen muss, um das Richtige für seine Kinder zu finden, sollen die Icons eine Vorauswahl bzgl. Länge, Schwierigkeit etc. ermöglichen. Wer keine ausgesetzten Stellen mag oder es umgekehrt liebt, mit Ansicherung zu gehen, kann direkt die richtigen oder falschen Touren aussortieren und muss nicht erst die ganzen Beschreibungen auf den Seiten lesen.
Die kleinen Info-Kästen, die angezeigt werden, wenn man mit der Maus über ein Icon fährt, enthalten manchmal nähere Infos z.B. zu Länge oder Zeitdauer von möglichen Teilstrecken oder zu unterschiedlichen Schwierigkeiten bei wechselndem Alter.
Schwierigkeit
Bewertung der Schwierigkeit bezogen auf unsere Kinder. Wir bewerten, wie wir die Schwierigkeiten der Kinder mit dem Weg beobachten konnten oder empfunden haben. Das ist also eine stark altersabhängige und sehr subjektive Klassifizierung, die z.B. auch davon abhängt, wie geübt unsere Kinder durch vorherige Wanderungen schon waren. Objektiver versuche ich es ein bisschen über die Reihenfolge. Wenn eine gelbe Tour mit 7 und 9 Jahren aus meiner Sicht schwieriger war als eine rote mit 6 und 8, dann stelle ich die gelbe auf der Seite weiter nach unten. Genaueres kann man hoffentlich aus der Beschreibung und den Fotos ersehen.
Unter "Schwierigkeit" fassen wir Punkte zusammen wie "Anforderungen an Trittsicherheit", "Wie gut ist der Pfad ausgebaut?", "Gibt es rutschige Holztreppen oder schwieriges wegloses Gelände?", "Muss mit Händen und Füßen gekraxelt werden, wie schwer war das, kann man dabei runterfallen, gab es evtl. bei Florian wegen der Körpergröße Probleme? Besteht Absturzgefahr?"
Zweifarbige Icons bedeuten, dass sich bei einer zweiten Wanderung mit höherem Alter unsere Empfindung geändert hat, oder dass es nur aufgrund der Witterungsverhältnisse schwierig war, oder dass ein Teil des Wegs optional ist. Näheres dazu steht dann in dem kleinen Popup.
Anstrengung
Wie anstrengend war die Wanderung. Hier gehen zwei wichtige Faktoren ein: Die Temperatur und in hohem Maße das Alter der Kinder. Wir haben gemerkt, dass ein Jahr einen enormen Unterschied machen kann, als wir die Höllschlucht zuerst mit 5½ und 7½ und dann nochmal mit 6½ und 8½ gelaufen sind. Beim ersten Mal war es sehr anstrengend, beim zweiten Mal sind beide ohne Probleme bis zum Ende gerannt und gehüpft. Hier muss man also mit dem Alter der eigenen Kinder vergleichen und beobachten, inwieweit man eine gelaufene Wanderung bei ähnlichem Alter anders empfunden hat. Das Wetter spielt natürlich auch immer eine Rolle. Wenn es besonders heiß war, erwähnen wir das in der Beschreibung.
Die Anstrengung geht nicht in die Farbe des Schwierigkeits-Icons mit ein, aber beeinflusst ein bisschen die Position auf der Seite, denn wenn etwas sehr anstrengend ist, wird es ja auch dadurch schwierig. Darum steht z.B. das Köglhörndl weiter unten als der Besler.
Ausgesetztheit
"Ausgesetzt" bedeutet, dass es neben dem Weg auf mindestens einer Seite steil und tief runtergeht, wobei für nicht-schwindelfreie Leute auch 10 m schon sehr tief sein können. Dieser Punkt ist objektiv recht gut beurteilbar, und da Steffi selbst etwas unter Höhenangst leidet, nehmen wir ausgesetzte Stellen auch sehr gut wahr. Ein grünes/gelbes Icon mit roten Kopf bedeutet, dass nur der Gipfel selbst stark ausgesetzt ist. Leute mit Höhenangst haben da also die Möglichkeit, bis kurz unter den Gipfel mitzugehen. Ausgesetzte Passagen verlieren natürlich einen Teil ihres Schreckens, wenn man sie mit Ansicherung gehen kann. Wenn es bei einer Tour mit Ansicherung zusätzlich ausgesetzte Stellen gibt, wo man sich nicht ansichern kann, weisen wir in der Beschreibung darauf hin.
Das Icon bezeichnet immer die schwierigste Stelle, die man laufen muss. Es ist also auch rot, wenn nur ein kurzer Teil stark ausgesetzt ist, der aber nicht umgangen werden kann! Wenn die ausgesetzten Stellen umgehbar sind, ohne dass man die Hälfte der Wanderung verpasst, gibt es ein zweifarbiges Icon mit Erklärung im Popup. Wer unter starker Höhenangst leidet, kann z.B. den Oberlandsteig mitwandern und muss nur die erste Wand auslassen.
Alter der Kinder
Da es einen enormen Unterschied macht, ob ein Kind 7 oder 7¾ Jahr alt ist, codieren wir durch den blauen Kreis im Hintergrund den Zusatz ¼, ½ und ¾. Erfreulicherweise sind unsere Kinder ja fast genau 2 Jahre auseinander, so dass das für beide passt :-)
Länge, Höhe, Zeit
Länge und Höhenmeter der Wanderung und die von uns benötigte Geh-Zeit inkl. aller Pausen, aber ohne Boots- und Liftfahrten etc. Mit Ansicherung oder bei Schnee sind wir immer deutlich langsamer unterwegs.
Ansicherung
Wanderungen, auf denen wir eine Ansicherung verwendet haben und auf denen wir es für die Kinder auch empfehlen. Das impliziert, dass man stellenweise mit Händen und Füßen kraxeln muss, darum taucht das "Kraxel"-Icon nicht zusätzlich auf. Ob man seine eigenen Kinder ansichern will oder nicht, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Die Detailbeschreibung und Fotos bieten hoffentlich eine ausreichende Grundlage dafür.
Es kann durchaus sein, dass es auf solchen Touren auch (evtl. schwierige oder leicht ausgesetzte) Kraxelstellen gibt, bei denen man sich nicht ansichern kann. Darauf wird im Popup des Icons und in der ausführlichen Beschreibung der Wanderung hingewiesen.
Felskraxeleien
Das "Kraxel"-Icon bedeutet, dass wir ohne Ansicherung unterwegs waren und es (evtl. auch nur sehr kurze) nicht ganz triviale Stellen gab, wo man auch als Erwachsener mit Hilfe der Hände, durch Festhalten an einem Stahlseil oder auf Eisentritten z.B. über einen Felsen hochkraxeln oder eine schwierige oder leicht ausgesetzte Passage überqueren musste (z.B. die Bachquerungen bei den Gaisalpseen). Die Überwindung von (auch etwas größeren) Felsbrocken oder Wurzelstufen auf einem Pfad zählen nicht dazu, auch wenn die Kinder dafür die Hände zu Hilfe genommen haben, denn das gibt's auf fast jeder unserer Touren :-) Es muss schon was sein, das nicht ganz einfach für die Kinder war oder wo sie tatsächlich Hilfestellung gebraucht haben. Wem sowas gar nicht liegt oder wer noch relativ kleine Kinder dabei hat, sollte bei der Wanderbeschreibung also auf diese Stellen achten und sich die Fotos dazu gut anschauen.
Bei Klettersteigen zeigt dieses Icon an, dass es auch Kraxelstellen ohne Drahtseilversicherung gibt.
Einsam oder voll
Für Leute, die es wie wir lieber einsam haben. Wenn es entweder sehr einsam oder unangenehm voll war, gibt es eins dieser Icons. Ohne Icon war (oder ist es laut anderen Informationen in der Regel) "normal" voll, d.h. man trifft immer wieder mal jemanden und auf dem Gipfel ist auch ein bisschen was los. Das ist natürlich auch stark von Jahreszeit und dem Wetter abhängig, daher gibt es nur ein Icon, wenn das ein oder andere Extrem eindeutig war. Das dritte Icon bedeutet, dass sich Teile der Wanderung stark unterschieden haben, das wird dann im Popup erklärt.
Weglos
Auf dieser Wanderung gibt es (eventuell auch nur kurze) weglose Passagen oder solche mit fast nicht erkennbarem Wegverlauf. Hier kann besondere Trittsicherheit erforderlich sein, auch das Finden des Wegs kann einigen Aufwand bedeuten und Zeit kosten. Sowas muss man mögen.
 

Frank Steiner ()

Last modified: Fri Jan 13 08:31:42 CET 2017